Rund um Robotik und Automatisierung gibt es wieder viele Neuigkeiten. Neben neuen Produkten von Fruitcore Robotics, Yamaha Motors oder Steinmeyer Mechatronik gibt es auch leistungssteigernde Updates.
Neue Updates senken auch den Stromverbrauch bei aktuellen Robotern.
(Bild: ABB)
Mehr Energieeffizienz für Roboter
Der Energieverbrauch von Robotern ist für viele Unternehmen ein wichtiger Kostenfaktor.
(Bild: ABB)
ABB Robotics hat einen Energieeffizienz-Service für Roboter eingeführt, der aus Beratung, Analyseverfahren und Tools besteht. Laut dem Hersteller ermöglicht der Service Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent. Im Fokus stehen dabei drei Tools: Standby-Energieoptimierung, Programmoptimierung sowie Energiemonitoring und Benchmarking. Standby-Energieoptimierung ist ein externes Messinstrument, mit dem Kunden den tatsächlichen Energieverbrauch ihres Roboters und ihrer Steuerung erfassen können. Das Tool Programmoptimierung analysiert das Betriebssystem eines Roboters und zeigt Bereiche auf, in denen Energieeinsparungen vorgenommen werden können. Mit dem Tool Energiemonitoring und Benchmarking können Unternehmen den Energieverbrauch ihrer Roboter kontinuierlich überwachen und Abgleiche vornehmen.
Neuer Roboter für die Maschinenbeschickung
Der neue Roboter zeichnet sich, wie auch Horst 1500, durch eine einzigartige, patentierte Antriebstechnologie aus, die wartungsfrei und besonders kosteneffizient ist und so die Lebensdauerkosten deutlich senkt.
(Bild: Fruitcore Robotics)
Fruitcore Robotics hat auf der Motek den Industrieroboter Horst 1000 G2 vorgestellt. Mit einer Reichweite von 1.141 Millimetern und einer Traglast von bis zu 16 Kilogramm eignet sich der Roboter laut dem Hersteller besonders für die Maschinenbeschickung. Er ist kompakt gebaut und kann daher nah an Maschinen heranfahren und tief hineingreifen. Durch intelligente Software-Features lassen sich verschiedene Maschinen-Fertigungsprogramme für unterschiedliche Arbeitsaufträge flexibel verwalten. In Kombination mit dem Automatisierungsmodul für das Be- und Entladen von Maschinen bietet der Roboter außerdem eine sofort einsatzbereite Lösung, die speziell für diesen Anwendungsbereich entwickelt wurde. In der metallverarbeitenden Medizintechnik kommt der Roboter zur Herstellung chirurgischer Instrumente zum Einsatz, wo er effizient CNC-Fräs- oder Drehmaschinen belädt und entlädt oder Fertigungsprozesse vorbereitet. Auch in der metallverarbeitenden Automobilindustrie wird er für das Be- und Entladen von Maschinen eingesetzt oder sorgt bei Mess- und Prüftechnikaufgaben für gleichbleibend hohe Qualität.
Cobots mit Traglast-Upgrade
Die Gesamtnutzlast der Cobots von UR, einschließlich Endeffektor, liegt jetzt bei 25 bzw. 35 kg, wenn der Roboter in der Top Lift Position eingesetzt wird.
(Bild: Universal Robots)
Universal Robots hat die Nutzlast seiner UR20 und UR30 Cobots auf 25 bzw. 35 Kilogramm erhöht. Das sei besonders für Palettieranwendungen hilfreich. Das Update ist für Kunden kostenlos und kommt mit der neuesten Version der Polyscope-Software von UR. Das Upgrade dauert laut dem Hersteller nur wenige Minuten. Noch im Jahr 2024 werden die ausgelieferten UR20 und UR30 automatisch die Software-Version, welche für die Anwendung der höheren Nutzlasten erforderlich ist, enthalten.
Scara der neuesten Generation
Als Beispiel für automatisiertes Verpacken zeigt eine Anlage mit zwei Scara Spin-Robotern von Campetella das automatisierte Entnehmen, Stapeln und Verpacken von Bechern mit unterschiedlichen Etiketten auf der Fakuma 2024.
(Bild: Campetella)
Das Campetella Robotic Center hat seinen Scara Spin-Roboter der nächsten Generation vorgestellt. Kompakt und platzsparend aufgebaut, eignen sie sich laut dem Hersteller für vollautomatisierte Verpackungs-, Montage- und Palettier-Aufgaben. Die Modelle nutzen Hightech-Materialien und -Technologien, darunter etwa die sehr robuste Vertikalsäule und die Drehachsen aus superleichten Carbonfasern sowie additiv gefertigte Teile. Daraus ergibt sich ein geringes Eigengewicht bei zugleich hoher Leistung und niedrigem Energieverbrauch. So erreicht die vertikale Manipulation je nach Typ bis zu 3.000 Millimeter bei Traglasten bis zu 50 Kilogramm. Sehr hohe Verfahrgeschwindigkeiten ermöglichen darüber hinaus besonders kurze Zykluszeiten sowie die gleichzeitige Bedienung mehrerer Produktionslinien.
Scara-Roboter erledigt Montage und Transport
Die direkte Anbindung der End-Drehachse an das Getriebe ermöglicht der Serie YK-XG ein hohes Trägheitsmoment an der R-Achse und damit einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb – selbst bei versetzten Werkstücken.
(Bild: Yamaha Motor)
Yamaha Motor Europe erweitert seine Scara-Serie um das Modell YK1200XG. Der Roboter kommt zusammen mit der Steuerung RCX341 auf den Markt. Der Scara-Roboter wurde für die Montage und den Transport großer und schwerer Objekte entwickelt. Er verfügt über eine Armlänge von 1.200 Millimetern und eine maximale Traglast bis zu 50 Kilogramm. Die dedizierte Steuerung RCX341 behält das kompakte Design ihres Vorgängers RCX340 bei, erhöht aber den maximalen Ausgangsstrom und realisiert so eine zuverlässige Steuerung für den Hochgeschwindigkeits-Transport schwerer Lasten durch den YK1200XG. Die Scara-Roboter der Serie YK-XG sind komplett riemenlos, wodurch der Totgang erheblich reduziert wird und eine hohe Präzision über lange Zeiträume gewährleistet ist. Mit der Ergänzung durch den YK1200XG deckt die Produktreihe nun den Bereich von 120 bis 1.200 Millimetern Armlänge ab.
Stand: 08.12.2025
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Multi-Hand-Adapter macht Roboter multifunktionell
Die 90-Grad-Ausführung der RMMA-Serie inklusive Haupt- und Werkzeugplatte. Sie ermöglicht einzeln oder miteinander verbunden verschiedene Winkel- und Werkzeugkombinationen.
(Bild: SMC)
SMC hat einen Multi-Hand-Adapter der Serie RMMA entwickelt. Daran lassen sich bis zu drei verschiedene End-of-Arm-Tools (EoATs) anbringen, zwischen denen etwa ein Cobot während des automatisierten Prozesses wechseln kann. So können entweder mehrere Werkstücke gleichzeitig bewegt werden oder ein Cobot mehrere Arbeitsgänge nacheinander ausführen. Dies kann die Zykluszeit reduzieren und so die Produktivität steigern. Dank Standardflansch, unterschiedlichen Montagewinkeln und einfacher Montage in kürzester Zeit bietet die Serie RMMA ein zusätzliches Höchstmaß an Flexibilität. Für den Werkzeugwechsel müssen lediglich zwei Klemmzylinderschrauben ab- bzw. angeschraubt werden. Dank des Standard-Roboterflansches nach ISO9409-1-50-4-M6 ist kein zusätzlicher Adapterflansch zur Montage mit einem Roboter für die Serie RMMA mit einem EoAT nötig. Anwender können bei der Verwendung der Serie RMMA daher ohne zusätzlichen Aufwand auf eine Vielzahl an EoATs zurückgreifen.
Positionierlösung für die DUV-Lithografie
Der DUV-Polarisationsfilter ist mit Abmessungen von ca. 120 x 180 x 31 Millimetern extrem kompakt gebaut.
(Bild: Steinmeyer Mechatronik)
Steinmeyer Mechatronik hat eine ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung zur Wafer-Belichtung in trockener, sauerstofffreier Stickstoff-Atmosphäre entwickelt. Die Baugruppe ist als optionales Add-on zur Integration in eine bestehende Maschine konzipiert. Der Miniatur-Gleitgewindetrieb ist das Herzstück der Baugruppe. Er gehört mit einem Spindeldurchmesser von 3 Millimetern und einer Spindellänge von 112 Millimetern zu den kleinsten am Markt in dieser Präzision, so der Hersteller. Die Werkstoffpaarung – die Mutter besteht aus dem Hochleistungskunststoff PEEK und die Spindel aus nicht-rostendem Edelstahl – ermöglicht selbst unter extremen Umgebungsbedingungen in der DUV-Lithographie eine optimale Gleitfähigkeit, Wärmeabfuhr und mechanische Stabilität.
Mehr Effizienz auf engstem Raum
Die KMP 600P eignet sich nicht nur für eine effiziente Materialversorgung vom Lager zu Stationen oder Fließband- und Vormontagelinien, sondern auch für die Prozessverkettung sowie zuverlässige Punkt-zu-Punkt-Transporte.
(Bild: Kuka)
Kuka bietet mit der mobilen Plattform KMP 600P jetzt eine mobile Plattform an, die sich besonders für enge Produktionsbedingungen eignet. Dank Differential-Antriebstechnologie kann die Plattform nicht nur vorwärts und rückwärts fahren, sondern auch auf der Stelle drehen und Kurven mit einem definierten Radius nehmen. Sie eignet sich für Traglasten bis zu 600 Kilogramm. KMP 600P ist VDA 5050-kompatibel und lässt sich somit einfach und schnell in verschiedene agnostische Flottenmanagementsysteme integrieren.
Jobmanager mit einfach zu bedienender Oberfläche
Für die Nutzung des Jobmanagers ist keine App-Installierung erforderlich, wodurch die Inbetriebnahme schnell erfolgen kann. Das Tool benötigt nur einen Webbrowser und eignet sich für verschiedene Endgeräte mit unterschiedlichem Betriebssystem und Bildschirmgrössen.
(Bild: Staveb)
Staveb hat einen neuen Jobmanager für AMR vorgestellt. Dieser ermöglicht über eine einfach zu bedienende Oberfläche das Ansteuern von AMRs sowie die Jobvergabe. Die responsive Webapplikation kann auf diversen Zielgeräten wie PC, Tablet oder Smartphones verwendet werden. Über den Jobmanager lassen sich verschiedene Fahraufträge für den Roboter erstellen und zuordnen. Diese einfach per Button zu startenden Jobs werden anschließend nacheinander abgearbeitet. Auch die Kommunikation zu weiteren Automatisierungssystemen via MQTT sei möglich. MQTT ist ein offenes Netzwerkprotokoll für den Informationsaustausch zwischen Maschinen, das den Austausch von Telemetriedaten in Form von Nachrichten zwischen Geräten ermöglicht. Dies ist selbst bei hohen Verzögerungen oder eingeschränkten Netzwerken möglich. Damit lassen sich mit dem Jobmanager zum Beispiel auch Türen öffnen oder andere Materialzuführungen ansteuern.