Mess- und Prüfsysteme

NI-Plattform bekommt Zuwachs: SystemLink macht Testsysteme effizienter

| Redakteur: Ines Stotz

Neue Infrastruktur für die Verwaltung verteilter Systeme: SystemLink verbessert die Effizienz von Betriebsabläufen und die Systemverfügbarkeit bei gleichzeitiger Senkung der Gesamtwartungskosten.
Neue Infrastruktur für die Verwaltung verteilter Systeme: SystemLink verbessert die Effizienz von Betriebsabläufen und die Systemverfügbarkeit bei gleichzeitiger Senkung der Gesamtwartungskosten. (Bild: National Instruments)

National Instruments hat mit SystemLink eine Anwendungssoftware für die Verwaltung verteilter Systeme veröffentlicht. Durch die zentrale Oberfläche für die Automatisierung von Aufgaben wie Softwareverteilung, Remote-Gerätekonfiguration und Systemzustandsüberwachung lassen sich effizientere Betriebsabläufe ermöglichen und zugleich die Wartungskosten senken.

Aktuelle Trends wie das industrielle Internet der Dinge (IIoT), 5G und die zunehmende Fahrzeugelektrifizierung kombiniert mit der Notwendigkeit, ältere, verteilte Systeme weiterhin zu warten, erfordern neue Ansätze für die Systemverwaltung. Vernetzte und zentral gesteuerte Systeme sind mittlerweile nicht mehr nur Theorie oder Pilotprojekte, sondern werden in umfangreichen, verteilten Bereitstellungen realisiert, die einen beachtlichen Mehrwert schaffen. Dieser Mehrwert ergibt sich aus der Umwandlung von Daten in praktisch umsetzbare Erkenntnisse, die zu längeren Betriebszeiten, höherer Effizienz und dem Vorantreiben von Produktinnovationen beitragen. Während Unternehmen diese neuen, vernetzten Technologien einführen, müssen sie jedoch auch weiterhin wichtige ältere Systeme mit langen Lebenszyklen warten.

Herausforderung: auf große Systeme skalieren

Systeme für die Verwaltung und Wartung kleinerer Pilotsysteme oder Systemgruppen lassen sich relativ einfach implementieren. Die Herausforderung liegt jetzt jedoch darin, auf große Systembereitstellungen zu skalieren und dabei unterschiedliche Lebenszyklusstadien sowie verteilte Testgeräte und Verarbeitungsknoten über Fertigungsstätten und Produktionsanlagen hinweg zu verwalten. Dies beinhaltet Aufgaben wie die Remote-Konfiguration von Software und Systemen, die Verwaltung von Daten und die Überwachung der Systemleistung. Diese Herausforderungen betreffen unterschiedliche Branchen wie beispielsweise die Luft- und Raumfahrt, das Transportwesen und die Fertigung.

Neue Infrastruktur für die Verwaltung verteilter Systeme

SystemLink ermöglicht die Vernetzung, die Bereitstellung und die Verwaltung verteilter Systeme von NI und Drittanbietern über eine zentrale Oberfläche, auf die von überall aus zugegriffen werden kann. Damit sind Anwender in der Lage, Software über das Netzwerk zu konfigurieren und zu verteilen, den Zustand und die Leistung von Geräten und Anlagen zu überwachen, Alarme zu verwalten und Anwendungsparameter anzuzeigen. Zudem lässt sich die Datenübertragung an benutzerdefinierte Dashboards und Remote-Bedienoberflächen automatisieren.

„Mit SystemLink haben wir weniger Administrationsaufwand bei der Softwareverteilung und der Konfigurationsverwaltung von Testsystemen“, so Daniel Huang, Head of Testing Technology bei Siemens. „Damit können sich unsere Ingenieure auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren.“

Um den Testanforderungen komplexer Prüflinge zu begegnen und immer kürzere Testzyklen einzuhalten, benötigen Ingenieure auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Werkzeuge, mit denen sich Systeme für die jeweiligen Anwendungsanforderungen effizient erstellen lassen. Die softwarezentrierte NI-Plattform, deren Produkte weltweit von mehr als 300.000 Anwendern eingesetzt werden, bietet Werkzeuge für die unterschiedlichen Stufen der Anwendungsentwicklung und wird jetzt um SystemLink erweitert. Mit der Systemdesignsoftware LabVIEW als Herzstück und der sofort ablauffähigen Testmanagementsoftware TestStand trägt die Plattform zu einer höheren Produktivität von Test- und Validierungssystemen in zahlreichen Branchen bei. Jeder Bestandteil der Plattform ist mit Software von Drittanbietern kompatibel, was die Wiederverwendung von Programmcode/IP ermöglicht, und kann mit Zusatzpaketen und Tools aus dem LabVIEW Tools Network anwendungsspezifisch angepasst werden.

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