Kommunikationslösungen Nokia, Ifm Electronic und Wago neue Partner von Ctrlx Automation

Von Sandro Kipar

Bosch Rexroth erweitert sein Portfolio für „Ctrlx Automation“ um weitere Third-Party-Anbieter. Die neuen Partner konzentrieren sich auf Kommunikation auf allen Ebenen.

Firmen zum Thema

Die neuen Ctrlx World Partner Nokia, ifm und WAGO bei Bosch Rexroth in Ulm.
Die neuen Ctrlx World Partner Nokia, ifm und WAGO bei Bosch Rexroth in Ulm.
(Bild: Bosch Rexroth)

Für die Industrie 4.0 müssen Maschinen untereinander kommunizieren können. Das Ökosystem der Automatisierungsplattform „Ctrlx Automation“ von Bosch Rexroth wird deshalb nun von drei weiteren Partnern ergänzt. Wie das Unternehmen mitteilt, sind Nokia, die Ifm Electronic GmbH und die Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG als neue Partner eingestiegen. Die Lösungen werden über das Partnernetzwerk „Ctrlx World" bereitgestellt.

Gemeinsam mit Nokia will Bosch Rexroth das Automatisierungssystem an private und fabrikweite 5G-Campus-Netzwerke anschließen und somit Maschinen und fahrerlose Transportsysteme über 5G direkt miteinander kommunizieren lassen. Bosch Rexroth hat das 5G-Netz von Nokia bereits in seiner Modellfabrik in Ulm implementiert und ermöglicht somit die Entwicklung von 5G-Anwendungsszenarien, heißt es weiter. „Komponenten, Module, Subsysteme und Systemlösungen identifizieren sich selbst, erkennen ihre Aufgaben und sind mit einem Tastendruck einsatzbereit", so das Unternehmen.

Einfache Möglichkeit für IO-Link-Sensorik

Ifm Electronic bringt seine Expertise für Sensortechnik in die Partnerschaft ein. „Innerhalb der Maschine steigen die Anforderungen an Konnektivität durch die wachsende Anzahl an Sensorik und Aktorik. Neben Ether CAT als Automatisierungsbus bieten wir gemeinsam mit Ifm eine einfache Möglichkeit zur Parametrierung und zum Betrieb von IO-Link-Sensorik an“, erklärt Hans Michael Krause, Produktmanager „Ctrlx World" bei Bosch Rexroth. Die IO-Link-Sensoren und -Master von Ifm sollen sich vollständig in „Ctrlx Automation" integrieren lassen. „Mit Hilfe von IO-Link lassen sich mehrere Prozesswerte zyklisch mit nur einem Sensorkabel übertragen. Dies steigert die Anlageneffektivität und führt zu Kosteneinsparungen", sagt Benno Kathan, CTO der Ifm-Unternehmensgruppe.

Das Unternehmen Wago bietet Verbindungs- und Automatisierungstechnik sowie Interface-Elektronik an. Wago bringe getestete I/O-Systeme sowohl im Schaltschrank als auch in der maschinennahen Anwendung in die Partnerschaft ein. Laut Bosch Rexroth unterstützen die Systeme von Wago eine Vielzahl branchenspezifischer Kommunikationsprotokolle, so dass sich verschiedene Anwendungen über den Maschinen- und Anlagenbau hinaus realisieren lassen. Vor allem Anwendungen und Assets im Bereich Gebäudeautomation, Energiemanagement oder Shopfloor-Connectivity sollen das Portfolio ergänzen.

(ID:47837936)