Nachgefragt: 6 Experten zur Industriekommunikation 4.0 – Teil 2

OPC UA: Wer schließt sich an?

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Stefan Hoppe (OPC Foundation): Ich selbst durfte im Jahr 2006 den ersten OPC-UA Server, integriert in eine Beckhoff SPS, zeigen – auch die Implementierung von PLCopen-genormten OPC-UA-Client-Bausteinen wurde dort initiiert.

Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation: „Heute wollen viele Organisationen selbstverständlich ihre eigenen Datenmodelle weiterhin verwenden – aber als sicheren Transportkanal eben OPC UA nutzen.“
Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation: „Heute wollen viele Organisationen selbstverständlich ihre eigenen Datenmodelle weiterhin verwenden – aber als sicheren Transportkanal eben OPC UA nutzen.“
(Bild: OPC Foundation)

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Heute wollen viele Organisationen selbstverständlich ihre eigenen Datenmodelle weiterhin verwenden – aber als sicheren Transportkanal eben OPC UA nutzen. Somit gibt es ganz viele Kooperationen – neben den bereits genannten zum Beispiel MDIS aus der Öl- und Gasindustrie, PLCopen, Bacnet, FDI, FDT, ISA95, CNC-Systeme und weitere. Neu gestartet sind nun Ethercat und Euromap77 aus dem Bereich der Spritzgussmaschinenbauer.

IIC ist keine Konkurrenz: Die OPC Foundation ist eine internationale Organisation, welche mit OPC UA eine IEC-Spezifikation verfügbar hat, die bereits international adaptiert ist. Und zwar sehr stark in Europa, in China schnell wachsend und ebenso in Japan. Nicht umsonst steht OPC UA im RAMI4.0-Papier. IIC liefert den überwiegend amerikanischen Mitgliedern die Möglichkeit, Testbeds zu erstellen. Dabei sind Gründungsmitglieder wie GE auf OPC UA fokussiert.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Fachredakteurin Automatisierung, Maschinenbau-Ingenieurin, Fachjournalistin seit 2001; Vogel Communications Group