Nachgefragt: 6 Experten zur Industriekommunikation 4.0 – Teil 2

OPC UA: Wer schließt sich an?

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David Eisl (Sigmatek): Führende Hersteller in der Automatisierungsbranche arbeiten an einem leistungsfähigen Kommunikationsstandard zur Umsetzung der Fabrik der Zukunft. Als Plattform in Deutschland dient Industrie 4.0, die bei der Kommunikations-Architektur auf OPC UA setzt.

David Eisl, Produktmanagement Industrielle Kommunikation bei Sigmatek: „Es gibt zahlreiche Arbeitsgruppen bestehend aus OPC-Mitgliedern und anderen Organisationen, die sich mit OPC UA Companion Standards beschäftigen.“
David Eisl, Produktmanagement Industrielle Kommunikation bei Sigmatek: „Es gibt zahlreiche Arbeitsgruppen bestehend aus OPC-Mitgliedern und anderen Organisationen, die sich mit OPC UA Companion Standards beschäftigen.“
(Bild: Sigmatek)

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Der Einflussbereich von OPC UA ist somit sehr hoch und wird sich in Zukunft durch Erweiterungen wie Time Sensitive Networks (TSN) noch vergrößern. Sigmatek ist in einer Arbeitsgruppe, die sich mit der für den Maschinenbau erforderlichen Erweiterung um Echtzeitfähigkeit beschäftigt.

Das Ziel der OPC Foundation, in Bezug auf die OPC Companion Standards, ist es, Konsortien ausfindig zu machen, die Informationsmodelle zur Bewältigung von Aufgaben aus der Industrie beisteuern können. Es gibt zahlreiche Arbeitsgruppen bestehend aus OPC-Mitgliedern und anderen Organisationen, die sich mit OPC UA-Companion-Standards beschäftigen. Auch das Industrial Internet Consortium, eine offene, internationale Non-Profit-Organisation, befasst sich intensiv mit dem Internet der Dinge und bietet so eine Alternative beziehungsweise Ergänzung zum OPC UA Standard. In wie fern hier eine Konkurrenzsituation besteht ist schwer zu sagen.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Fachredakteurin Automatisierung, Maschinenbau-Ingenieurin, Fachjournalistin seit 2001; Vogel Communications Group