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Zentrale Maschinenüberwachung Produktivität von Maschinen erhöhen und Kosten sparen

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

In immer größeren Fertigungshallen, in denen mehrere Maschinen – auch außer Sichtweite – stehen, ist es für die Mitarbeiter zusehends schwerer, den Überblick zu behalten. Herkömmliche Systeme zur Maschinenüberwachung sind kostspielig und kompliziert in der Installation. Dagegen lässt sich jetzt eine funkbasierte Technik sehr einfach – ohne Wireless-Experten — installieren und in Betrieb nehmen.

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Mit WIN kann der Anwender bis zu fünfzig verschiedene Maschinen drahtlos am PC überwachen.
Mit WIN kann der Anwender bis zu fünfzig verschiedene Maschinen drahtlos am PC überwachen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Werden Maschinenstillstände oder –fehler nicht rechtzeitig bemerkt, bedeutet dies für den Betreiber ungenutztes Kapital und hinausgeworfenes Geld. Eine unkomplizierte Lösung zur drahtlosen Fernüberwachung von Maschinen hat jetzt Werma Signaltechnik auf den Markt gebracht. Das Wireless-Information-Network, kurz WIN, ist ein einfaches MDE-System und bietet viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Maschinendaten-Erfassungssystemen.

Schnelle Installation ohne zusätzliches Verdrahten

WIN ist einfach per Plug & Play installierbar. Die unkomplizierte Inbetriebnahme erlaubt es dem Anwender, vorübergehend oder dauerhaft seine Maschinen schnell zentral zu überwachen. Es erfordert keine zusätzliche Verdrahtung, da bisherige Werma-Signalsäulen genutzt und Signale per Funk übermittelt werden. Eine komplexe Schnittstelle zur Maschine ist nicht nötig. Eine Software visualisiert die Maschinenzustände zentral.

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Hohe Reichweite des Netzwerks

Bei freier Sicht reicht das Funksignal bis zu 300 m. In Innenräumen kann die Reichweite – typisch bei Funk - je nach Gebäudebeschaffenheit geringer sein. Gerade hier zeigt sich die Stärke des neuen Systems: In Gebäuden hat WIN eine deutlich höhere Reichweite als z.B. Funkanwendungen wie WLAN oder Bluetooth. Dank des niedrigeren Frequenzbandes durchdringt WIN zudem Wände und Objekte weit besser.

Die bereits hohe Reichweite kann der Nutzer beliebig erweitern, indem er sogenannte WIN slaves als Zwischenstation aufstellt. Sie übertragen den aktuellen Maschinenzustand von ihrer eigenen Signalsäule an den WIN master (Funkempfänger). Neben dem Senden der eigenen Signale können sie aber auch die Daten anderer Slaves aufnehmen und verstärkt an den WIN master weiterleiten. Sie haben also auch Repeater-Funktion. Dadurch wird die Gesamtreichweite des Netzwerks erheblich vergrößert.

Keine Überschneidungen mit WLAN oder Bluetooth

Ein weiterer Vorteil von WIN ist, dass es störungsfrei und problemlos neben anderen Funkanwendungen wie WLAN und Bluetooth funktioniert. Das ist möglich, weil WIN mit 868 MHz ein anderes Frequenzband nutzt als WLAN oder Bluetooth mit 2400 MHz. Werma bietet zwei WIN-Produktpakete, die sich leicht zu größeren Netzwerken erweitern lassen:

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