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Mit RFID-Tags jederzeit erkannt
Selbstklebende On-Metal RFID-Tags mit Abmessungen von 36 mm x 8 mm x 5 mm erlauben eine flache Kennzeichnung der Shuttles. Da die Datenträger eine fest im Speicher verankerte Seriennummer tragen, den sogenannten UID-Code (Unique Identification), können die Shuttles jederzeit erkannt werden. Die Datenträger entsprechen der internationalen ISO-Norm 15693 und bieten auch auf metallischen Untergründen eine Lesereichweite von 10 mm. Ausgelesen wird die UID von zylindrischen M16-Schreib-Leseköpfen des Balluff Industrial RFID-Systems BIS0140, die sich an allen relevanten Stellen der Transportstrecke befinden. Die Datenträger benötigen dabei keine eigene Stromversorgung, denn sie beziehen ihre Energie von den Schreib-/ Leseeinheiten. Batterien sind somit unnötig. Elektronik und Antenne sind im Tag integriert. „Die große Kunst ist es, das richtige System und die optimale Kombination von Tag, Lesekopf und Controller auszuwählen. Kompetente Unterstützung bei der Auswahl bekamen wir vom Schweizer Balluff-Tec-Support in der Person von Willi Brändli“, beschreibt Roberto Fenile, Development Manager bei Ferag. „Herr Brändli hat uns beraten und auch bei der Implementierung unterstützt.“ Bei dem System spielen die Größe des Datenträgers und die Geometrie des Schreib-/Lesekopfes eine wichtige Rolle. Willi Brändli erläutert: „Das generierte HF-Feld in der Applikation muss so groß sein, dass das Tag lange genug im Feld bleibt, um die Identität auch bei hoher Geschwindigkeit auslesen zu können. Gleichzeitig sollte es aber auch so klein sein, dass es beim Erfassungsprozess nicht zu Überlappungen mit dem folgenden Etikett kommt.“ Für Roberto Fenile von Ferag war die Wahl nicht trivial: „Wir haben die Systeme verschiedener Hersteller verglichen und uns letztendlich für Balluff entschieden, weil das Unternehmen auch über die Standardprodukte aus dem Katalog hinaus kundenspezifische Varianten entwickelt.“ Jedoch konnte das RFID-System mit Standardkomponenten umgesetzt werden.
Leseköpfe unterschiedlicher Technologien anschließen
Mit dem RFID-Controller BIS V von Balluff ist in der Anlage eine „All-in-One“-Einheit verbaut, an die sich bis zu vier Schreib-/Leseköpfe anschließen lassen. Sie bietet in Kombination mit den Leseköpfen eine hohe Lese-Geschwindigkeit. Dank der vier Ports reduziert sich die Anzahl der erforderlichen Controller. Zudem können Leseköpfe unterschiedlicher Technologien (LF, HF und UHF) angeschlossen werden, was in der Skyfall-Anlage keine Rolle spielt. Die Inbetriebnahme des RFID-Systems und das Handling des Controllers wird durch Plug & Play vereinfacht. Die Schreib-/Leseköpfe müssen frontseitig mit Steckverbindern an den Controller angeschlossen werden, um automatisch erkannt zu werden.
* *Dr. Detlef Zienert, Manager Presse und Kommunikation, Balluff
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