Risikobewertung Frühzeitige Gefahrenabwehr durch vernetztes Risikomanagement
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Ungeplante Stillstände sind ärgerlich und teuer. Ein vorausschauender Umgang mit Risiken hilft, den sicheren Betrieb von Prozessanlagen zu gewährleisten und zugleich die Produktivität zu steigern. Moderne Methoden zur Risikobewertung nutzen aktuelle Daten und Verhaltensmodelle, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.
In prozesstechnischen Anlagen ist es entscheidend, Risiken frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen. Doch viele der bislang verwendeten Dokumentationsmethoden, etwa in Form von statischen Risikoanalysen oder Tabellen, geraten ins Hintertreffen, weil sie nicht ohne Weiteres in die softwarebasierten und teilautomatisierten Arbeitsabläufe integriert werden können. Meist beruhen sie auf Annahmen, die sich auf den schlimmstmöglichen Fall konzentrieren. In diesem Fall liegt die Verantwortung für die Grauzonen des Daily-Safety-Life, die nicht durch die Funktionale Sicherheit abgedeckt sind, beim Mitarbeiter.
Besonders problematisch wird dies, wenn (u. a. infolge der demografischen Entwicklung oder verstärkten Vergabe an Fremdfirmen) Erfahrungswissen im Unternehmen schwindet. Ohne Zugriff auf aktuelle Informationen und die Möglichkeit, dynamische Entwicklungen gesamtheitlich zu überblicken oder bestimmte Informationen bewusst zu lenken und ins Risikomanagement einzubeziehen, steigt die Gefahr unerwarteter Zwischenfälle.
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