Etikettensensor Sämtliche Etiketten präzise erfassen
Nach intensiver Analyse der Anforderungen namhafter Hersteller von Etikettier- und Verpackungsmaschinen stellt di-soric eine Lösung zur Erfassung von Etiketten vor. Diese Sensorentwicklung konzentriert sich sowohl auf die Erfassung eines größeren Spektrums an Etikettenmaterialien, als auch auf eine optimale mechanische Integration an der Spendeeinheit und der Anbindung an die elektronische Steuerung.
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Das Ergebnis sind drei neue Hightech-Etikettensensoren. Ein optischer Sensor für breite Anwendungen im Bereich von Papier- und nicht transparenten Materialien OGUTI 005/50 und zwei kapazitive Sensoren KSSTI 1000/80 und KSSTI 600/80 für sämtliche, insbesondere transparente und metallisierte Etiketten.
Einlernvorgang / Auto-Teach-Verfahren
Beide Sensoren basieren auf einem einheitlichen Bedienungskonzept, dem Auto-Teach-Verfahren. Dieses ermöglicht eine unkomplizierte Einstellung durch einen einzigen Tastendruck oder durch einen Steuerbefehl am Sensoreingang. Der Anwender kann selbst Hand anlegen oder im Sinne der Automatisierung alles der Maschinensteuerung überlassen. Produktwechsel werden hierdurch extrem vereinfacht. Ein widriges Einstellen über Potentiometer entfällt vollständig.
Das mikrokontrollergesteuerte Scanverfahren der Sensoren tastet das Material während der Bewegung ab. Bereits wenige Übergänge zwischen Trägermaterial und Etikett (der Lücke) reichen für eine sichere Berechnung aus. Auf diese Weise wird der Schaltpunkt des Sensors immer sicher und personenunabhängig gleichartig eingestellt. Die Verriegelungsfunktion der Teach-Taste verhindert unbeabsichtigte Fehleinstellungen durch eine versehentliche Auslösung.
Wenn die Bandgeschwindigkeit gering oder das Etikett sehr lang ist, empfiehlt sich die Nutzung des Fern-Teach-Eingangs. Das Zeitfenster kann beliebig lang gewählt werden. Beste Ergebnisse erzielt man in der Bewegung des Materials unter realen Prozessbedingungen. Als weitere Sonderfunktion steht den Anwendern die Möglichkeit offen, nur das Trägermaterial einzulernen. Der Schaltpunkt wird dann in sicherem Abstand oberhalb des Trägermaterials gesetzt, was für inhomogene Etiketten oder zum Ausblenden von Klebestellen sinnvoll ist.
Sensor an der Spendekante
Der Wunsch aller Anwender und Maschinenhersteller ist die Erfassung in unmittelbarer Nähe der Spendekante. Dieses ist aufgrund der Konstruktionsbegebenheiten und der Sensorabmessungen leider oft nicht möglich. Insbesondere bei Kunststoffmaterialien wird durch den Antrieb des Spenders eine Dehnung des Materials hervorgerufen. Durch aufwändige Tests kann dieses der Steuerung als Korrektur (Muting) beigebracht werden. Beim Produktwechsel stellen sich aber oft neue Verhältnisse ein, die eine erneute Korrektur erfordern. An der Spendekante ist der Effekt der Dehnung vernachlässigbar klein und die Erfassung des tatsächlich gespendeten Etikettes somit gesichert.
Der optische Etikettensensor OGUTI 005/50 zeichnet sich durch besondere Konstruktionsmerkmale für eine optimale Adaption an der Spendekante aus. Er ist mit zehn mm Breite (zuvor typ. 14 mm) sehr schmal und die untere Hälfte der Gabelbauform ist mit nur 3,5 mm (zuvor typ. zehn mm) sehr flach. Hieraus ergeben sich vielfältige neue Integrationsmöglichkeiten an der Spendekante.
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