Schaltplangenerator

Schaltplangenerator erstellt automatisiert Schaltpläne

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Platzhalter erlauben größte Flexibilität

Am häufigsten findet aber das Seitenmakro Anwendung. Das Seitenmakro enthält alle für eine Schaltplanseite benötigten Informationen, einschließlich Platzhalter für die Parameter von Betriebsmitteln und Seiteneigenschaften wie z.B. Strukturkennzeichen oder Pfadangaben.

Im Gegensatz zum Seitenmakro ist das Pfadmakro als Teilzeichnung einer Schaltplanseite universeller. Es lässt sich mit mehreren, unterschiedlichen Pfadmakros aneinander gereiht zu einer Schaltplanseite kombinieren oder auf eine bestimmte X/Y-Koordinate in einer Seite setzen. Ein weiterer Makrotyp ist das überlagerte Makro. Überlagerte Makros entsprechen Seiten- oder Pfadmakros, die auf einer Seite übereinander positioniert werden können, ähnlich wie Layer. Dies hat den Vorteil, dass mit einer minimalen Anzahl von Makros viele verschiedene Kombinationen ermöglicht werden.

Platzhalter nötig

Die Pflege der Makros wird somit auf ein Minimum reduziert und eventuelle Änderungen können leichter einfließen. Anschließend werden über das Projektfenster den Schaltplanmakros die entsprechenden Werte zu den einzelnen Betriebsmitteln hinzugefügt. Um Informationen aus dem Wizard in den Schaltplan zu übertragen, werden Platzhalter benötigt. Diese geben die Position wieder, an der die Information aus dem Projektfenster im Wizard im Schaltplan stehen soll. Neben fixen Platzhaltern für Strukturkennzeichen oder Datei-Inhalt gibt es auch freie Platzhalter, die der Nutzer selbst festlegen kann. Platzhalter sind im Makro ein- oder mehrmals verwendbar. Das bedeutet hohe Flexibilität für den Anwender. Ein Platzhaltertext wird immer zwischen einer Spitzen Klammer eingefügt: <Platzhalter> - der Text für den Platzhalter ist frei wählbar. Platzhalter lassen sich alleine oder in bereits bestehende Textpassagen einbringen und parametrieren, zum Beispiel Bezüge, Leitungsnamen, Anlagenkennung oder auch Seitennummern.

Projektfenster logisch unterteilen

Damit man bei der Vielzahl von Platzhaltern nicht den Überblick verliert, kann zu jedem definierten Platzhalter eine kurze Beschreibung, z.B. Funktion oder Wertebereich hinterlegt werden. Fügt man einen Platzhalter in ein Symbol oder Makro ein, werden die verfügbaren Platzhalter in einer Auswahl angeboten. Um die Übersicht auch bei großen Projekten nicht zu verlieren, lässt sich das Projektfenster durch Anlegen von Tabs (analog zu Excel) logisch unterteilen und strukturieren.

Häufig kommt es vor, dass Schaltungen über mehrere Seiten hinweg kombiniert sind. Ein Beispiel: Eine Umrichter-Steuerung, die aus mehreren Schaltplanseiten besteht und in sich eine geschlossene Einheit bildet.

Zusammengehörige Seiten werden zu einem „Set“

Diese zusammengehörigen Seiten werden zu einem „Set“ zusammengefasst und stehen zukünftig für die weitere Nutzung zur Verfügung. Wird die Umrichter-Steuerung benötigt, lädt der Konstrukteur lediglich das „Set“ (mit allen zugehörigen Informationen). Ebenfalls lassen sich im Projektfenster Teile eines Projektes auslagern, so dass diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut verwendet werden können. Je nach Organisation der Seiten-, Pfad- oder überlagerten Makros, erhält der Nutzer in der Praxis ein auf sich zugeschnittenes Baukastensystem mit einer sehr hohen Automatisierung.

Die Effizienz imAblauf steigern

„Schaltpläne generieren“ – so einfach wie es klingt, ist es auch – vorausgesetzt, es stehen die Basisdaten zur Verfügung. Zum Erstellen der Basisdaten eignet sich am besten ein bereits bestehendes Projekt, das in einzelne Makros zerlegt und anschließend für den Wizard mit Platzhaltern, Varianten und Sets ausgestattet wird. Sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, optimiert der Anwender nicht nur seinen Workflow, sondern reduziert seine Vorbereitungszeit und die Fehlerquote. Mit dem Einsatz des Wizard wird neben einem hohen Automatisierungsgrad auch eine Standardisierung der Dokumentation erreicht, von der Planer und Servicetechniker gleichermaßen partizipieren. Für das Unternehmen bedeutet dies eine nachhaltige und spürbare Steigerung der Effizienz durch einen hohen Automatisierungsgrad sowie eine optimale Dokumentationsqualität.

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