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Siemens zur SPS IPC Drives 2013 Siemens intensiviert die nahtlose Integration in der virtuellen und realen Welt

| Redakteur: Sariana Kunze

Siemens baut die Integration seines Produktportfolios in Hard- und Software kontinuierlich weiter aus. Dies zeigt das Unternehmen auf der diesjährigen SPS IPC Drives.

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(Siemens/ Erich Malter)

Unter anderem wird die Version 13 des TIA-Portals, die Motorenreihe Simotics FD und Energy Analytics vorgestellt. Ralf-Michael Franke, CEO der Division Drive Technologies: "Fortschritte in der Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette über Planung, Design, Engineering, Installation und Betrieb bis hin zum Service erhöhen die Effizienz von Maschinen und Anlagen, reduzieren die Produkteinführungszeiten und erhöhen die Flexibilität unserer Kunden".

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Die reale mit der virtuellen Welt vernetzen

Ein Kennzeichen des Siemens-Angebots ist die nahtlose Integration von Produkten und Systemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und das sowohl in der realen Ausprägung wie auch im virtuellen, digitalen Abbild. Franke: "Siemens integriert kontinuierlich die reale mit der virtuellen Welt von Produktentwicklung bis Produktion und baut so systematisch seine Digital Enterprise Platform aus. Diese sehen wir als essenzielle Grundlage für die in Zukunft zunehmend flexibleren Produktionswelten und die daraus entstehenden Herausforderungen für unsere Kunden. Auf diesem Weg zu Industrie 4.0 – mit ihren cyber-physical systems – begleiten wir unsere Kunden mit schon heute verfügbaren Komponenten unserer Digital Enterprise Platform". Diese ermöglichen zwischen den Phasen einer Produktion durchgängige Datenströme ohne Medienbrüche. Virtuelle und reale Welt von Produkt und Produktion wachsen so zusammen.

Durchgängiges Engineering als Produktivitätshebel

Siemens stellt auf der SPS IPC Drives eine Reihe von Neuheiten aus, welche die weitere Integration voranbringen sollen und so – wie auch auf der Messe gezeigt – vollintegrierte applikationsspezifische Lösungen ermöglichen. Unter anderem bindet die neue Version 13 des zentralen Engineering Frameworks TIA (Totally Integrated Automation)-Portal jetzt das Motion Control System Simotion an und zeigt damit den nächsten Ausbauschritt in Richtung Antriebstechnologie. Und auch aus dem Sensorik-, HMI- und Steuerungsumfeld des umfangreichen TIA-Portfolios werden zunehmend weitere Komponenten integriert. Dazu gehören die derzeit leistungsfähigste CPU am Markt – für die neueste Controller-Generation Simatic S7-1500 – oder auch Industriemonitore mit interaktiver Bedienung über Multitouch-Gesten. Thomas Schott, Leiter Fertigungsautomatisierung der Division Industry Automation: "Unsere Kunden betrachten Engineering als großen Produktivitätshebel. Mittels intuitiver Bedienung unterstützt das TIA-Portal den Automatisierer auf höchst effiziente Art und Weise. Dies beschleunigt den Entwicklungsprozess und senkt zugleich Kosten bei gleichbleibender Qualität. Wir bauen die Funktionalität unseres wegweisenden Engineering Frameworks TIA-Portal kontinuierlich aus. Damit investieren wir in die zukünftigen Herausforderungen unseren Kunden."

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