USV So können sich Produktionsunternehmen vor Stromausfällen schützen

Redakteur: Ines Stotz

Stromausfälle im Millisekunden-Bereich können Produktionssysteme lahmlegen. Häufigste Ursache für die Kurz-Unterbrechungen sind neben Blitzeinschlägen Fehler bei den Schaltprozessen im Stromnetz. Gefragt für den Einsatz im Produktionsumfeld ist deshalb eine robuste und alterungsbeständige USV mit einer langen Lebensdauer.

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Für die Installation im Produktionsumfeld empfiehlt Active Power deshalb USV-Anlagen mit Schwungmassenspeicher, die unempfindlich gegenüber Umgebungsbedingungen sind und über ihre Lebenszeit von 20 Jahren hinweg ohne Einschränkungen bis zu einer Temperatur von 40°C betrieben werden können.
Für die Installation im Produktionsumfeld empfiehlt Active Power deshalb USV-Anlagen mit Schwungmassenspeicher, die unempfindlich gegenüber Umgebungsbedingungen sind und über ihre Lebenszeit von 20 Jahren hinweg ohne Einschränkungen bis zu einer Temperatur von 40°C betrieben werden können.
(Active Power)

„Elektronische Steuerungen von Produktionsanlagen reagieren unmittelbar auf Unterbrechungen in der Stromversorgung, die dann zu Störungen im Produktionsablauf führen“, sagt Uwe Schrader-Hausmann, Chief Technical Officer von Active Power und Geschäftsführer der Active Power (Germany). „Bislang setzen überwiegend Unternehmen in Regionen mit häufigen witterungsbedingen Störungen USV-Anlagen ein, um Schäden zu vermeiden. Im Zug der Energiewende sollten auch Firmen über den Einsatz von USV-Anlagen nachdenken, die bisher kaum von Stromausfällen betroffen waren.“

In Deutschland hat bei der Einspeisung ins Netz Strom aus erneuerbaren Quellen Vorrang vor konventionell erzeugtem Strom. Da Windkraft- bzw. Solar-Anlagen naturgemäß weniger konstant produzieren können als andere Kraftwerkstypen, finden häufiger Wechsel zwischen den stromerzeugenden Einheiten statt. Mit der Anzahl der Schaltvorgänge nimmt allerdings auch die Häufigkeit von Fehlern zu, die sich in Form von sehr kurzen Versorgungs-Unterbrechungen auswirken.

Stromausfälle lassen Roboter ins Leere greifen

Während die Verbraucher im Normalfall nichts von den Mikro-Ausfällen mitbekommen, können sie in Produktionsbetrieben erhebliche Störungen verursachen: So greifen aufgrund des unterschiedlichen Bremsverhaltens von drehstrom- und gleichstrom-betriebenen Maschinen beispielsweise Montage-Roboter daneben.

In der Kunststoffverarbeitung werden bereits durch kürzeste Unterbrechungen die Toleranzwerte für Temperatur und Druck unterschritten, die Masse erkaltet in der Spritzdüse. Die Produktion muss unterbrochen, die Düse gereinigt bzw. ausgetauscht werden.

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