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IPC So lassen sich Energieströme intelligent managen

| Autor / Redakteur: Sandra Korsinek* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Obwohl jeder Energie sparen will, haben Unternehmen oft Schwierigkeiten, Einsparpotenziale zu identifizieren. Wattics Sentinel ist ein selbstlernendes Energieanalyse-System, das dieses Problem löst. Es wurde nun mit einem wartungsfreien Box-PC von Kontron optimiert.

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Ein intelligentes Energieanalyse-System sollte automatisch Energieverschwendung und Möglichkeiten zur Kostenoptimierung für die Endbenutzer identifizieren können.
Ein intelligentes Energieanalyse-System sollte automatisch Energieverschwendung und Möglichkeiten zur Kostenoptimierung für die Endbenutzer identifizieren können.
(Bild: CC0 Public Domain, pixabay.com)

Angesichts wachsender Energiekosten müssen Unternehmen ihren Energieverbrauch erheblich senken und Lösungen finden, um die Verschwendung und ineffiziente Nutzung von Energie aufzudecken. Herkömmliche kommerzielle Lösungen liefern häufig nur Übersichtstools, die „Big Data“ von all den verschiedenen Messgeräten zeigen, darunter Verbrauchsmesser, Gebäudemanagementsysteme sowie Strom-, Gas- und Wasserzähler. Leider fehlen den Benutzern in den meisten Fällen die Zeit und/oder das Wissen, um all diese Informationen so zu verarbeiten, dass Verbesserungspotenziale ersichtlich werden. Deshalb müssen intelligente Lösungen her, die automatisch diese Aufgabe unterstützen. Genau das verspricht das irische Unternehmen Wattics mit seinem Energieanalyse-System Sentinel: Basierend auf selbstlernenden Algorithmen identifiziert es automatisch Energieverschwendung sowie Möglichkeiten zur Kostenoptimierung für die Endbenutzer. Außerdem ist ein Überwachungsgateway für Cloud-Services enthalten, das autorisierten Benutzern rund um die Uhr Echtzeitinformationen liefert, auf die von überall aus zugegriffen werden kann.

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Selbstlernende Software-Lösung

Die Lösung arbeitet mit einer Software-Engine, die sofort nach Installation automatisch von den gesammelten Zählerablesungen zu lernen beginnt, um so Energieverbrauchsmuster zu bestimmen. Auf diese Weise überwacht sie den Energieverbrauch aller angeschlossenen Messstellen, vom Hauptstromverteiler bis hin zur Geräteebene. Sie optimiert laufend ihre Kenntnisse über den Betrieb von Geräten und Netzbereichen und erkennt so Wechselbeziehungen zwischen deren Nutzungsmodellen, so dass sie die Effizienz des Energieverbrauchs bestimmen kann. Nach anfänglicher Lernphase beginnt das System entsprechend den Einstellungen Gebietsleiter und Betriebspersonal zu benachrichtigen. Zentrale Energieaspekte werden über klare Textnachrichten kommuniziert, mit detaillierten und leicht verständlichen Informationen und Empfehlungen, die sich auf Geräten wie Smartphones, Tablets oder PCs anzeigen lassen.

Mit jeder bestehenden Infrastruktur kompatibel

Die in diesen Mitteilungen enthaltenen Informationen sind nicht datenzentriert, sondern auf Alarme und Aktivitäten ausgerichtet, mit Empfehlungen an die Benutzer, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen. Letztlich führt dies zu höheren Energieeinsparungen, die auf effizientere Weise erzielt werden. Die generierten Mitteilungen und Empfehlungen sind nicht statisch, sondern werden laufend verbessert und anhand bewährter Verfahren, optimaler Verbrauchswerte, Standardkennzahlen und vergleichbarer Installationen angepasst.

Weiterer Vorteil von Sentinel ist ihre Kompatibilität mit jedem gängigen Messsystem, von der Standort- bis zur Geräteebene. Somit eine zukunftssichere Investition, und dank der Interoperabilität können die Kunden unabhängig von Messsystemanbietern bleiben. Hinzu kommt: für ein solches Analysesystem muss vor Ort lediglich in ein einziges Überwachungsgateway investiert werden. Weitere Kommunikationshardware ist nicht nötig.

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