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Coronavirus

So reagieren Unternehmen auf die Krise

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Balluff: Online-Event statt Hannover Messe

Weil Balluff pünktlich zur Hannover Messe Produktneuheiten präsentieren wollte, veranstaltet der Automatisierungsspezialist jetzt eine virtuelle Messe als Ersatz. Ende April plant Balluff deshalb, über eine Online-Eventplattform die Produkthighlights der Hannover Messe zu präsentieren. In Keynotes und Anwendersessions stellen die Experten von Balluff neue Produkte und Lösungen vor und beleuchten aktuelle Themen zum Industrial Internet of Things. Genauere Informationen zu dem Online-Event sollen in Kürze folgen.

Elmo Motion: Produktion rund um die Uhr

Um die Produktion weiter aufrecht zu erhalten, arbeiten die Mitarbeiter des Motion-Control-Spezialisten Elmo Motion rund um die Uhr mit weniger Mitarbeitern pro Schicht. Damit sinkt die Effizienz in der Produktion, doch es erlaubt Elmo, eine sichere Umgebung zu erhalten und den Komplettausfall der Produktion zu verhindern. Nach wie vor werden Bestellungen von Kunden pünktlich ausgeliefert, versichert das Unternehmen. Kleinere Hindernisse in der Lieferkette traten zwar auf, aber wurden inzwischen behoben.

Zuken: Software auch im Homeoffice nutzbar

Das Softwareunternehmen Zuken, spezialisiert auf Elektronik-, Elektrotechnik- und Mechatronik-Lösungen, setzt wo irgendwie möglich auf Homeoffice: Schon seit Mitte März befindet sich die Belegschaft im Homeoffice. Auch der Hotline-Support wird weiter darüber abgefertigt. Gut zu wissen für Kunden: Die Software von Zuken lässt sich auch per VPN ohne Einschränkungen einsetzten. Die Lizenzen können dann wie im Office aktiviert werden; nach Bedarf unterstützt der Zuken-Support kurzfristig mit alternativen Lösungen. Schulungen werden derzeit auf einen noch nicht definierten Zeitpunkt verschoben – man arbeite aber aktuell an einer Online-Lösung, wie es heißt.

Dirak: Ausfallrisiko minimieren

Auch bei Dirak arbeiten wo möglich die Mitarbeiter im Homeoffice. Die Lieferketten sind laut Unternehmen nicht eingeschränkt, alle Produktionsstandorte und Lieferanten arbeiten ohne Einschränkungen. Sowohl Dirak in Deutschland als auch die Tochtergesellschaften halten entsprechende Fertigwarenbestände und Einzelteile vor, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Mit Logistikpartnern stehe man in engem Austausch, um die Belieferung sicherzustellen. Dennoch kommt es vereinzelt zu Lieferverzögerungen.

Tübinger Stahlfeinguss: Regionale Lieferketten bewähren sich

Dem familiengeführten Unternehmen TSF – Tübinger Stahlfeinguss – kommt zugute, dass es immer großen Wert auf regionale Netzwerke und Lieferketten legt. Deshalb ist das Unternehmen weiterhin lieferfähig, wie es mitteilt. Das Rohmaterial-Lager bei TSF, sonst regelmäßig Diskussionspunkt mit dem Steuerberater, macht sich in diesen Zeiten bezahlt. Dennoch fallen auch hier gerade persönliche Meetings aus. Die Betreuung von Kundenprojekten findet jetzt über Online-Tools statt.

DGM: Wissensaustausch in Webinaren statt vor Ort

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde, kurz DGM, fördert die Vernetzung der Menschen aus Wissenschaft und Industrie, was in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverbote keine einfache Aufgabe scheint. Damit der Erkenntnis- und Technologietransfer nicht zum Erliegen kommt, bietet die DGM jetzt alle Veranstaltungen als Webinare an.

Arcus: Spenden an die Tafel

Die Dichtelemente Arcus GmbH hat 10.000 Euro an die Tafel Harburg e.V. gespendet. Diese erhält wegen der derzeitigen Corona-Krise nur noch die Hälfte der Lebensmittel - bei steigendem Bedarf. Zudem spendet Arcus bis vorerst zum 30. April 2020 für jeden Auftrag einen weiteren Euro an die Tafel.

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Über den Autor

 Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Redakteurin, Vogel Communications Group