Sicherheitstechnik

So sorgt ein elektronisches Schlüsselsystem für den sicheren Zugang in die Fertigung

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Zugriffsverwaltung entspricht heutigen Anforderungen

Bei BSH ist die Anwendung so programmiert, dass das System nur zugänglich ist, solange sich der Electronic-Key in der Schlüsselaufnahme befindet. Damit ist nach dem Abziehen des Schlüssels automatisch der Zugriff auf bestimmte Funktionen der Anlage gesperrt.

„Mit der Installation des EKS haben wir alle Anforderungen erfüllt, die die Fertigung an ein modernes System für die Zugriffsverwaltung gestellt hat“, erklärt Reiner Woltersdorf.

Dazu zählen unter anderem:

  • eindeutige Verantwortlichkeit, da der Schlüssel individuell einer Person zugeordnet ist;
  • schnelle Freigabe von Maschinen- oder Prozessfunktionen;
  • flexible Zuordnung und Änderung von bestimmten Levels der Zugriffsberechtigung;
  • nachvollziehbare Aufzeichnung von Bedienzugriffen und Änderungen der Prozess Parameter möglich;
  • Schlüssel als elektronische Signatur einsetzbar;
  • Schlüsselverwaltung mit der Software Electronic-Key-Manager EKM;
  • erhöhte Betriebssicherheit der Anlage und Senkung Produktionskosten.

Mittlerweile sind bei BSH 40 bis 50 Geräte im Einsatz, und alle arbeiten einwandfrei, wie Woltersdorf betont. Besonders angetan ist der Instandhaltungsmanager von der flexibel anpassbaren Software EKM. Mit ihr lassen sich für jeden einzelnen Mitarbeiter die Bedingungen bzw. Parameter festlegen, unter denen der Zugang zur Montagezelle freigeschaltet wird.

Künftig ist auch die Anbindung an die betriebliche Datenerfassung möglich, um beispielsweise Montagefortschritte zu erfassen.

Vorbildlich zeigt sich BSH auch hinsichtlich des Datenschutzes: In Absprache mit dem Betriebsrat wurde das EKS so eingerichtet, dass jeder Mitarbeiter beim Einloggen sieht, welche Daten von ihm erfasst und gegebenenfalls gespeichert werden. Sicher auch ein Grund dafür, dass das System von der Belegschaft sehr gut angenommen wurde.

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