Haus im Haus-Projekt mit Lapp Kabeln So werden Berufsschüler praxisnah ausgebildet

Redakteur: Ines Stotz

Am Beruflichen Schulzentrum Schongau in Oberbayern werden die 65 Auszubildenden für Energie- und Gebäudetechnik sowie für Betriebstechnik ganz besonders praxisnah unterrichtet. Sie üben etwa, wie die Verkabelung normgerecht richtig gemacht wird. Dafür stellt die Stuttgarter Lapp Gruppe fast alle benötigten Leitungen zur Verfügung.

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Josef Lory, Fachbereichsleiter Elektrotechnik zeigt den Schaltschrank für die Anschlüsse. (Bilder: Lapp)
Josef Lory, Fachbereichsleiter Elektrotechnik zeigt den Schaltschrank für die Anschlüsse. (Bilder: Lapp)

In einem „Haus im Haus“, das im Sommer 2010 in einer Halle der Schule aufgebaut wurde, lernen die Azubis, wie man Leitungen richtig verlegt und welche für die jeweilige Anwendung verwendet werden müssen. „Die Schüler wissen oft nur aus der Theorie, wie die passenden Leitungen ausgewählt und dann verlegt werden. Das können sie hier jetzt praktisch üben. Wir zeigen aber auch, was passiert, wenn Fehler gemacht werden“, berichtet Josef Lory, Fachbereichsleiter Elektrotechnik.

Laut Lory ist dieses Schulprojekt einzigartig in Bayern und wurde vom Landkreis und Sponsoren finanziert. So werden fast alle benötigten Leitungen von der Stuttgarter Lapp Gruppe, einer der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten für Kabel- und Verbindungstechnik, zur Verfügung gestellt. Außerdem bekommt jeder Auszubildende den Lapp Kabel Guide, in dem die Schüler die wichtigsten Fachbegriffe aus der Elektrobranche finden. Auch Schautafeln mit den Leitungsprogrammen sowie der Hauptkatalog werden für den Unterricht von Lapp zur Verfügung gestellt.

Der Meister entscheidet, welche Kabel eingesetzt werden

Eingefädelt hat die Kooperation Hermann Robl, Vertriebsingenieur bei Lapp Kabel: „Unser Ziel ist es, junge Elektrohandwerker schon sehr früh mit den Markenprodukten von Lapp bekannt zu machen. Und da ich einst meine Berufsausbildung im Fachbereich Elektroindustrie ebenfalls an der Berufsschule Schongau gemacht habe, lag es nahe, diese zu unterstützen.“ Immerhin: Laut Statistik macht jeder dritte Elektroniker für Betriebstechnik später seinen Meister, bei den Elektronikern Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik ist es jeder fünfte. „Und es sind die Meister, die einmal entscheiden, welche Kabel verwendet werden“, sagt Robl.

Lernen, welche Verlegearten von Kabeln möglich sind

Das 15 x 7,5 m große „Haus im Haus“ in Holzständerbauweise hat Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche und Bad. Hier lernen die Azubis, worauf man bei der Installation in thermisch isolierten Wänden achten muss und welche verschiedenen Verlegearten möglich sind. Zum Beispiel auf Putz, in Kabelkanälen, freiliegend, unter Putz in Schutzrohren, im Estrich oder im Putz zum Beispiel mit einer Stegleitung.

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