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Reibungslose Migration auf die neue Plattform
Die Elektrokonstruktion von DST plante sorgfältig die Migration von Eplan 5.70 auf Eplan Electric P8 und informierte sich umfassend, welche der neuen Zusatzfunktionen sinnvoll seien. Dipl.-Ing Christian Nientimp, Funktionsleiter Elektro-Hardware bei DST und verantwortlich für die Implementierung der neuen Plattform: „Weil wir auf jeden Fall die Produktivität unserer Abteilung erhalten wollten, haben wir uns entschlossen, zunächst die Basisfunktionen zu nutzen und dann schrittweise zusätzliche Funktionen einzuführen. Dass die Migration ohne Einbußen in der Produktivität möglich gewesen ist, ist nicht zuletzt auch auf die weitreichende Erfahrung derjenigen Mitarbeiter in der Elektrokonstruktion zurückzuführen, die maßgeblich die Migration vorangetrieben haben und über ein umfangreiches Wissen hinsichtlich früherer Eplan-Versionen verfügen.“ Die Strategie ging auf: „Der Übergang von Eplan 5.70 auf P8 hat sehr gut funktioniert. Dabei kam uns zugute, dass wir zeitgleich mit der Migration eine neue Steuerungsgeneration eingeführt haben.“
Integration der Fluidtechnik
DST nutzt aber nicht nur in der Elektrotechnik ein neues CAE-System, sondern auch in der Fluidtechnik – und zwar auf einheitlicher Datenbasis. Denn die Eplan-Plattform bietet die Möglichkeit, Elektro- und Fluidtechnik auf einer Konstruktionsebene zu bearbeiten. Das bietet handfeste Vorteile. Christian Nientimp: „Zuvor arbeitete die Fluidkonstruktion, die bei DST in der mechanischen Konstruktion angesiedelt ist, mit einem anderen CAD-Tool. Das hatte bei den sehr umfangreichen elektrohydraulischen und –pneumatischen Konstruktionsanteilen zur Folge, dass die Datenbasis der beiden Konstruktionsabteilungen nicht einheitlich war. Ein automatischer Datenabgleich war demnach nicht möglich. Trotz der guten und intensiven Zusammenarbeit der Abteilungen konnten Inkonsistenzen nie ganz ausgeschlossen werden, was zu Mehrarbeit geführt hat. Ein Zeitverlust war unvermeidbar.“
Der Informationsgehalt der Pläne ist deutlich höher
Nicht nur der Zeitgewinn wird bei DST als positiv angesehen, sondern auch die deutlich exakteren Konstruktionsdaten: Viele Abmessungen und Parametrierungen sind jetzt im System hinterlegt und stehen sowohl den Elektro- als auch den Fluidkonstrukteuren zur Verfügung. Darüber hinaus können beide Gewerke sicher sein, dass sie immer den aktuellen Zeichnungsstand verwenden, da beide auf einheitlicher Datenbasis arbeiten. All das hat Folgen für die tägliche Praxis in der Konstruktion. Christian Nientimp: „Der Informationsgehalt der Pläne ist deutlich höher.“ Und falls doch einmal ein Fehler auftreten sollte, wird er zumeist von der Diagnose-Funktion entdeckt, die die Eplan-Plattform bietet.
Einfache Verbindung zwischen Elektro- und Fluidtechnik
Die Fluidtechnik nimmt in der Konstruktion bei DST einen nicht zu unterschätzenden Anteil ein. Viele Maschinen sind mit hydrostatischen Lagerungen oder mit hydraulischem Spannfutter ausgestattet. Druckluft benötigt man für das Abblasen von Spänen, für den Betrieb pneumatischer Achsen (z.B. in Werkzeugwechslern) und als Sperrluft in Messsystemen. Da nahezu alle Funktionen elektrisch angesteuert werden, macht die Integration von Elektro- und Fluidtechnik Sinn, und die beiden Fluidtechnik-Konstrukteure arbeiten seit der Einführung von Eplan Fluid nochmals intensiver mit den acht Kollegen in der Elektrokonstruktion zusammen.
Die Bezüge zwischen beiden Gewerken sind in den Zeichnungen stets sichtbar: In den Plänen werden die Normbezeichnungen der Hydraulik und Pneumatik ebenso hinterlegt wie die Elektrokennbuchstaben. Damit sind auch die Querverweise in beide Richtungen sofort transparent.
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