ECAE Software für die Elektro- und Fluidtechnik-Planung aus einem Guss

Autor / Redakteur: Birgit Hagelschuer / Reinhard Kluger

Die Migration auf die Eplan-Plattform nutzte die Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST) dazu, auch die Fluidtechnik zu integrieren. Nun arbeitet die Elektrokonstruktion noch enger mit der Hydraulik- und Pneumatikkonstruktion zusammen - beide arbeiten mit derselben Plattform. Auf der ECAD-Ebene profitiert man von der noch direkteren Kommunikation mit dem Dienstleister für den Schaltschrankbau.

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Das Zusammenspiel von Elektro- und Fluidtechnik ist mit der Eplan-Plattform perfekt: Auf einheitlicher Datenbasis und mit direktem Datenabgleich werden beide Gewerke projektiert. So bei ECOSPEED F – einem DST-Bearbeitungszentrum zur Hochleistungszerspanung von Aluminium-Strukturbauteilen. Bilder: Eplan
Das Zusammenspiel von Elektro- und Fluidtechnik ist mit der Eplan-Plattform perfekt: Auf einheitlicher Datenbasis und mit direktem Datenabgleich werden beide Gewerke projektiert. So bei ECOSPEED F – einem DST-Bearbeitungszentrum zur Hochleistungszerspanung von Aluminium-Strukturbauteilen. Bilder: Eplan
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Flugzeughersteller wünscht ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung komplexer Flugzeug-Strukturbauteile, ein Hersteller von Windkraftgetrieben möchte drei Tonnen schwere Turbinenteile mit hoher Genauigkeit und flexibler bearbeiten als bisher. Zwei typische Aufträge für die Ingenieure der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST) in Mönchengladbach. Denn DST mit seinen Marken Dörries, Droop + Rein, Scharmann, Berthiez und Mecof hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Werkzeugmaschinen konzentriert, die besondere Anforderungen an Präzision und Geschwindigkeit erfüllen. Auch in Bezug auf die Größe sind manche DST-Maschinen Spitzenklasse: In Mönchengladbach wurden schon Großbearbeitungszentren für 25 Meter lange Werkstücke gefertigt.

Die Hauptspindel dreht mit 30000 min-1

Ein aktuelles Beispiel: Zurzeit hat das Unternehmen unter anderem ein System mit sieben High-Performance-Bearbeitungszentren (BAZ) vom Typ ECOSPEED F für den koreanischen Flugzeugbauer KAI Korea Aerospace Industries Ltd in den Auftragsbüchern. Die Fräs-BAZ sind für das Bearbeiten von Tragflächen-Strukturelementen – so genannten „Wing Ribs“ – des Airbus A350 XWB bestimmt. Dabei kommt die nach Angaben von DST mit Abstand produktivste Lösung zur Hochleistungszerspanung von Aluminium-Strukturbauteilen zum Einsatz: der parallelkinematische Bearbeitungskopf Sprint Z3, mit dem alle ECOSPEED-Maschinen ausgestattet sind. Die hohe Leistung dieser Maschinen wird schon durch die Leistung der Hauptspindel deutlich: Sie ist mit Antrieben bis 120 kW ausgestattet und arbeitet mit Drehzahlen bis 30.000 min-1.

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