Kostal Solar-Sensor sichert das einfache und exakte Überwachen der PV-Anlage

Redakteur: Reinhard Kluger

Er ergänzt ideal den Wechselrichter: Der Piko Sensor von Kostal Solar Electric überwacht den Wechselrichter-Betrieb. Er misst die Temperatur und die Einstrahlungsleistung und übermittelt die Werte an den Wechselrichter, ohne den Betrieb des Wechselrichters zu beeinträchtigen.

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Der Piko Sensor als nützliche Ergänzung für alle Piko Wechselrichter
Der Piko Sensor als nützliche Ergänzung für alle Piko Wechselrichter
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Solar-Sensoren lässt sich der Sonnenschein optimal umsetzen, denn es gilt: Wer die Betriebsdaten seines Wechselrichters stetig mit den Messdaten externer Sensorik vergleicht, kann schneller auf Ertragsverläufe reagieren. Erforderlich ist neben einem Sensor auch die entsprechende Software, die gibt es kostenlos. Unterm Strich bringt all das dem PV-Betreiber mehr Geld.

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In der Praxis lässt sich das wie folgt realisieren: Der Piko Sensor ermöglicht eine genaue Anlagenauswertung durch den Vergleich der Messdaten des Sensors mit den Betriebsdaten des Wechselrichters. Der Anlagenbetreiber kann somit sehr rasch auf Ertragseinbrüche und deren Einflüsse reagieren. Das bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Der Sensor wird direkt an das Kommunikationsboard des Piko-Wechselrichters angeschlossen. Eine externe Spannungsversorgung ist nicht erforderlich. Das wetterfeste Verbindungskabel lässt sich bis unter das Dach verlegen und dort im geschützten Bereich, je nach Bedarf, mit einem Kabel bis zum Wechselrichter verlängern.

Unkomplizierte Montage und sichere Betriebsüberwachung

Folgende Größen misst der Sensor:

  • die Einstrahlung,
  • die Umgebungstemperatur und
  • die Modultemperatiur

Zur Einstrahlung: Die Silizium-Sensoren auf dem Deckel des Sensorgehäuses messen die Einstrahlung. Diese Sensoren liefern eine Spannung, die proportional zur Einstrahlungsstärke ist. Es ist wichtig, dass der Einstrahlungssensor im gleichen Winkel wie das Solar Modul ausgerichtet wird, um konkrete Messwerte zu ermitteln.

Tipp: Wenn Einbrüche festgestellt werden, sollte zunächst geprüft werden ob Verschattungen bestehen, im zweiten Schritt sollten die Funktionen des Wechselrichters überprüft werden.

Zur Umgebungstemperatur: Der Sensor für die Umgebungstemperatur ist direkt im Gehäuse des Sensors eingebaut und misst die Temperatur der Montageplatte. Die Modultemperatur wird mit einem Sensor gemessen, der, auf einem Schaumstoffklebepad verankert, auf die Modulrückseite geklebt wird.

Einfache Datenverarbeitung

Alle Werte werden im integrierten Datalogger des Piko-Wechselrichters gespeichert, von dort kann jederzeit ein direkter Daten-Download durchgeführt werden. Besonders komfortabel ist die Möglichkeit, die Messwerte mit der kostenfreien Software Piko Master Control zu analysieren.

Kostenlose Software

Piko Master Control und weitere Software steht zum kostenlosen Download auf der Kostal Solar Electric Homepage bereit (www.kostal-solar-electric.com). Der Piko Sensor wird ab dem zweiten Quartal in ganz Europa montagefertig verfügbar sein.

Die Kostal Solar Electric GmbH ist eines der jüngsten Familienmitglieder der Kostal-Gruppe. Sie wurde 2006 unter dem Dach der Kostal Industrie Elektrik gegründet. Das Leistungsspektrum umfasst Produkt- und Anwendungslösungen für Photovoltaik sowie den Vertrieb der Piko Wechselrichter. Der Standort Freiburg beschäftigt derzeit über 25 Mitarbeiter und steht unter der Leitung von Geschäftsführer Werner Palm. Weitere Auslandsniederlassungen gibt es in Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland.

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