3D-Datenerfassung 3D-Lasersensoren

Vier neue Modelle an Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren mit 200 kHz

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die vier neuen Modelle der C5-CS-Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren eignen sich für OEMs und 3D-Lösungsanbieter, die auf eine genaue 3D-Datenerfassung bei hoher Messgeschwindigkeit angewiesen sind. Anwendungsbeispiele finden sich dazu beispielsweise in Branchen wie der Elektronik- und Halbleiterindustrie sowie in der Smartphone-Produktion.
Die vier neuen Modelle der C5-CS-Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren eignen sich für OEMs und 3D-Lösungsanbieter, die auf eine genaue 3D-Datenerfassung bei hoher Messgeschwindigkeit angewiesen sind. Anwendungsbeispiele finden sich dazu beispielsweise in Branchen wie der Elektronik- und Halbleiterindustrie sowie in der Smartphone-Produktion. (Bild: AT - Automation Technology)

Auf Basis des laut AT - Automation Technology weltweit schnellsten 3D-Sensors C5-1280-GigE erweitert der Hersteller seine Serie an 3D-Lasersensoren um vier Modelle. Die neuen Mitglieder der C5-CS-Serie besitzen ein kompaktes Design, mit dem die Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren ihre Leistungsmerkmale gezielt einsetzen können.

Alle vier Modelle unterstützen eine Ausgabe von bis zu 1280 Punkten/Profil und erreichen dabei eine einzigartige Scanfrequenz von bis zu 200 kHz, so AT. Das gesamte Designkonzept wurde auf die Leistungsmerkmale des Hochgeschwindigkeits-3D-Sensors zugeschnitten und vereint High-End-3D-Sensorik mit moderner Laserelektronik in einem kompakten Gehäuse.

Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren für Arbeitsabstand zwischen 31 und 90 mm

Die einzelnen Modelle sind bereits vorkalibriert und verfügen über einen Arbeitsabstand zwischen 31 mm und 90 mm. Daraus resultieren Messbereiche mit bis zu 40 mm in der Weite und 46 mm in der Höhe. Die laterale Auflösung beträgt dabei bis zu 5 µm und die Höhenauflösung erreicht eine Genauigkeit von 0,11 µm. Des Weiteren weisen die Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren eine Linearität von +/-0,05 Prozent vom Z-Range und Wiederholgenauigkeit von 0,5 µm auf, wodurch sich äußerst präzise Messergebnisse erzielen lassen sollen.

3D-Sensoren mit internen Auswertealgorithmen

Eine Besonderheit der 3D-Sensoren von AT stellen die internen Auswertealgorithmen dar, deren Auswahl keinen Einfluss auf die Messgeschwindigkeit nehmen. So erreicht der Anwender bei der gleichen Messgeschwindigkeit die bestmöglichen 3D-Messdaten, unabhängig davon, welcher Algorithmus (z.B. MAX, TRSH, COG, FIR-PEAK) zur Profilbestimmung verwendet wird. Die Qualität der Profilaufnahmen wird zudem durch eine Blaulaserprojektion optimiert, welche durch ihre physikalischen Eigenschaften eine präzisere Abbildung des Laserlinienverlaufs im Sensorbild ermöglicht.

3D-Datenerfassung bei hoher Messgeschwindigkeit

All diese Features sollen die neuen Modelle der C5-CS-Serie zu einer Kernkomponente für OEMs und 3D-Lösungsanbieter machen, die auf eine genaue 3D-Datenerfassung bei hoher Messgeschwindigkeit angewiesen sind.

Anwendungen in Elektronik- und Halbleiterindustrie oder Smartphone-Produktion

Anwendungsbeispiele finden sich dazu beispielsweise in Branchen wie der Elektronik- und Halbleiterindustrie, wo man Ball Grid Arrays (BGAs), Pin-Stecker oder Platinen auf Vollständigkeit oder Defekte wie Mikrorisse prüft. Aber auch in der Smartphone-Produktion hat sich die Performance der Hochgeschwindigkeits-3D-Sensoren laut AT bereits bei mehreren Herstellern bewährt.

Alle 3D-Lichtschnittsensoren besitzen Schutzklasse IP67

Aufgrund der vielschichtigen Einsatzbereiche wird bei der Entwicklung der C5-CS-Sensoren ein besonderes Augenmerk auf die Industrietauglichkeit gelegt. So weisen alle Modelle der 3D-Lichtschnittsensoren ein robustes Design mit der Schutzklasse IP 67 auf. Außerdem wurde auf eine zuverlässige Stromversorgung und Datenübertragung geachtet, weshalb für die Kabelverbindungen zug- und reißfeste M12-Stecker verwendet werden.

Durch ihre Gigabit Ethernet-Schnittstelle unterstützen die C5-CS-Sensoren den GigE Vision-Standard. Auf diese Weise lässt sich die Einbindung der 3D-Sensoren mit allen gängigen Entwicklungsumgebungen (Common Vision Blox, Halcon, EyeVision, LabView, etc.) bewerkstelligen.

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