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Visualisierungssoftware

Web-Visualisierung ohne HTML-Kenntnisse

| Redakteur: Rebecca Näther

Das Energiemanagement Unternehmen Eaton präsentierte die aktuelle Version seiner Visualisierungssoftware: Galileo 10.2. Mit ihr will das Unternehmenn Maschinen- und Anlagenbauern die Möglichkeit bieten, ihre Projektierungsarbeiten und Inbetriebnahmezeiten weiter zu verkürzen. Die Software unterstützt den Anwender der Touchpanels XV100, XV300 und XP500 bei der Programmierung, Bedienung, Beobachtung und Steuerung von Maschinen und Anlagen.

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Software jetzt mit Web-Visualisierung
Software jetzt mit Web-Visualisierung
(Bild: Eaton Electrical Sector)

Mit dieser Version stellt das Energiemanagement Unternehmen zahlreiche neue Features vor, die direkt auf die Wünsche und Bedürfnisse des Maschinenbaus zugeschnitten sind. Aufgrund der vollen Aufwärtskompatibilität können Nutzer der Vorgängerversionen ihre Geräte und Projekte kostenlos aktualisieren.

Web-Funktion für Betrieb und Wartung integriert

Ein Merkmal der neuen Version ist die volle Integration der Web-Funktion für Betrieb und Wartung. Sie ermöglicht es Anwendern, Maschinen nicht nur lokal am Display, sondern auch über mobile und stationäre Endgeräte wie PC, Smartphone oder Tablet zu visualisieren und zu steuern. Die Software bietet volle HTML5-Funktionalität und ist mit allen gängigen Browsern wie Safari, Chrome oder Firefox kompatibel. Für Maschinenbauer bedeutet das Update, dass sie anspruchsvolle, webbasierte Visualisierungen mit nur einem Klick erstellen können – ohne Kenntnisse in HTML5. Die Sicherheit des Systems wird beim Web-Zugriff durch eine SSL-Verschlüsselung gewährleistet.

Fünf User gleichzeitig mit Multisession-Funktionalität

Multisession-Funktionalität ermöglicht es, dass bis zu fünf User gleichzeitig auf ein Endgerät zugreifen können. Der System-Tag IsWeb gibt Auskunft darüber, ob ein Webzugriff stattfindet. Dieser lässt sich über Galileo protokollieren. Da sich Web- und Standardvisualisierung beliebig miteinander kombinieren lassen, ist es möglich, sowohl maschinen- als auch nutzerspezifische Profile zu erstellen. So kann der Maschinenbauer beispielsweise das Wartungspersonal mit einem eigenen Profil ausstatten, welches alle wichtigen Elemente für Wartung und Monitoring beinhaltet, während er für das Profil des Anwenders die alltäglichen Prozesse in den Fokus rückt.

Automatische Objekterkennung und intelligente Drag-and-Drop-Technologien

Weitere wichtige Ziele des Updates bestehen darin, die Produktivität bei der Projekterstellung zu steigern und das benutzerfreundliche Bedienkonzept von Galileo 10 zu erweitern, so das Unternehmen. Diese wurden durch eine automatische Objekterkennung, intelligente Drag-and-Drop-Technologien, erweiterte Container-Funktionen sowie die Verwendung von Styles und insbesondere das neue Tool des Tag Table umgesetzt. Tag Table stellt alle relevanten Objekte und Variablen mit ihren Eigenschaften in einer übersichtlichen Tabelle dar. Der Nutzer kann so Abweichungen auf einen Blick erkennen und direkt über Tag Table Aktualisierungen und Ergänzungen für beliebig viele Elemente vornehmen, anstatt jeden Datensatz einzeln aufzurufen und zu verändern.

Video Player unterstützt bei Erstellung von Visualisierungslösungen

Zusätzliche neue Features sollen den Projekteur bei der Erstellung moderner, ansprechender Visualisierungslösungen unterstützen. Hierzu zählen die Integration eines Video Players, die Möglichkeit des Anschlusses einer Webcam sowie die Unterstützung von skalierbaren Vektorgrafiken (SVG-Dateien) und animierter GIF-Dateien.

Die neuen Funktionen der Software stehen Maschinen- und Anlagenbauern beim Einsatz der Touchpanels XV300 und XP500 ab sofort in vollem Umfang zur Verfügung.

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