Umsatz

Weidmüller steigert Umsatz um 11 Prozent

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Vorstand der Weidmüller Gruppe (v.l.) um Volker Bibelhausen, Jörg Timmermann und José Carlos Álvarez Tobar ist mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden, rechnet aber für 2019 mit einer geringeren Dynamik.
Der Vorstand der Weidmüller Gruppe (v.l.) um Volker Bibelhausen, Jörg Timmermann und José Carlos Álvarez Tobar ist mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden, rechnet aber für 2019 mit einer geringeren Dynamik. (Bild: Weidmüller)

Weidmüller verzeichnet ein Umsatzwachstum von 11% im Vorjahr auf insgesamt 823 Millionen Euro. Für das Jahr 2019 ist Weidmüller etwas vorsichtiger – trotz guter eigener Strategie erwarte man ein geringeres Wachstum.

Weidmüller erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 823 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das gab Weidmüller auf seiner Jahrespressekonferenz auf der Hannover Messe bekannt.

Vorstandssprecher Jörg Timmermann erklärt das Wachstum: „Treiber unseres Geschäftserfolges waren neben den globalen Wachstumsmärkten vor allem unsere Innovationen für die Automatisierung und Digitalisierung, unser Reihenklemmenportfolio um die 2016 neu eingeführte A-Reihe mit Push-In-Anschlusstechnik sowie das Geschäft in Nordamerika.“

Geringere Dynamik für 2019 erwartet

Insgesamt ist das Unternehmen für das Jahr 2019 optimistisch, den Wachstumskurs durch die strategische Ausrichtung fortzuführen und die selbst gesteckten Ziele zu erreichen – allerdings mit einer geringeren Dynamik als 2018. „Wir müssen die zahlreichen Unsicherheitsfaktoren stetig im Auge behalten, um gegebenenfalls kurzfristig auf die globale Konjunkturabschwächung, widrige Auswirkungen des Brexits sowie handelspolitische Entwicklungen reagieren zu können“, sagt Timmermann. „Trotzdem planen wir, auch 2019 weiter zu wachsen.“

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Investitionen in F&E gesteigert

2018 steigerte Weidmüller seine Investitionen in Forschung und Entwicklung von 45 auf 49 Millionen Euro. Technologievorstand Volker Bibelhausen erklärt: „Nachhaltiges Wachstum erfordert immer Investitionen in die Produkte, Lösungen und Services der Zukunft. Wir stärken die Forschung und Entwicklung smarter industrieller Verbindungstechnik, um den Wandel der industriellen Infrastruktur und der digitalen Beschreibung der Produkte voranzutreiben.“

Gleichzeitig will Weidmüller zukünftig stärker in das Feld Industrial Internet of Things (IIoT) investieren. Mögliches Einsatzgebiet dafür sind beispielsweise Gehäuse in Photovoltaikanlagen. Außerdem zeigte das Unternehmen auf der Hannover Messe erste Ansätze für eine Smart-Sensor-Plattform, die in Produktionsanlagen zur präzisen Überwachung von Prozess- und Zustandsdaten eingesetzt werden kann. „Wir entwickeln und diskutieren hier aktuell zusammen mit Partnern eine Lösung, die schnell und einfach in das vorhandene Automatisierungssystem integriert werden kann“, so Technologievorstand Bibelhausen.

Ab September wird Dr. Timo Berger neuer Vertriebsvorstand und Nachfolger von José Carlos Álvarez Tobar, der nach über 40 Jahren bei Weidmüller in den Ruhestand geht. „Wir danken Herrn Álvarez Tobar für seinen Einsatz und sein langjähriges Engagement für Weidmüller – als Geschäftsführer unseres Gruppenunternehmens in Spanien, als Regional Manager und zuletzt als Vertriebsvorstand“, so Timmermann.

BUCHTIPP Das „Praxishandbuch Steckverbinder“ ist ein Nachschlagewerk für die Geräteentwicklung und für den Einsatz von Steckverbindern. Entwickler und Anwender erhalten Antworten auf Fragen zur Ausführung, Materialien, physikalische Grundlagen, Kontaktoberflächen, Abschirmmaßnahmen, Gehäusemechanik und Verriegelungssysteme.

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