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Hannover Messe 2016 Weidmüller und ADS-Tec schließen Kooperation für Fernwartungslösungen

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Weidmüller Gruppe und ADS-Tec bündel künftig ihre Ressourcen, da Fernwartung und Cloud-Dienste eine stärkere Relevanz innerhalb der industriellen Automatisierungstechnik erlangen. Die Kooperation wurde auf der Hannover Messe 2016 bekanntgegeben.

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v.l. Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender, Weidmüller Gruppe; Thomas Speidel, Geschäftsführer ADS-TEC und José Carlos Álvarez Tobar, Vertriebsvorstand bei Weidmüller, unterzeichnen die Kooperation auf der Hannover Messe 2016.
v.l. Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender, Weidmüller Gruppe; Thomas Speidel, Geschäftsführer ADS-TEC und José Carlos Álvarez Tobar, Vertriebsvorstand bei Weidmüller, unterzeichnen die Kooperation auf der Hannover Messe 2016.
(Patrice Kunte, Weidmüller)

Weidmüller und ADS-Tec werden im Rahmen der neu geschlossenen Kooperation eine gemeinsame Connectivity-Plattform betreiben, diese weiterentwickeln und darauf basierend jeweils leistungsstarke Produkte in ihren Märkten anbieten.

Grundlage für die Kooperation ist die über viele Jahre im Markt erfolgreiche Cloud-Plattform Big-LinX von ADS-Tec. Diese wird von Weidmüller als Basistechnologie für die neue Fernwartungslösung u-link genutzt. Die Vorteile für den Nutzer sollen laut Weidmüller sein: einfache und leicht erlernbare Bedienungsführung sowie eine Heartbeat-Funktion. Daneben soll die Plattform über ein außerordentlich hohes Sicherheitsniveau verfügen. Als erster Schritt dieser Kooperation hat Weidmüller eine neue u-link Standard-Version auf der Hannover Messe 2016 vorgestellt, die die bisherige Entry-Version um wesentliche Funktionen, wie Zugriffshierarchie, erweiterte Reportingfähigkeiten sowie garantierte Verfügbarkeit und Bandbreite ergänzt.

Sichere Fernwartung für den Industrie 4.0-Zugang

Die Fernwartunslösung u-link sorgt für sichere Kommunikation bei Industrie 4.0.
Die Fernwartunslösung u-link sorgt für sichere Kommunikation bei Industrie 4.0.
(Weidmüller)

Beide Partner zeigten sich optimistisch zu den Perspektiven der gemeinsamen Aktivitäten. „Sichere Fernwartung ist eine Schlüsseltechnologie bei der weiteren Realisierung von Industrie 4.0. Hier gehen wir gemeinsam mit der jeweils richtigen Expertise voran“, so Dr. Peter Köhler. „Das gemeinsame Vorgehen stärkt die solide Plattform und ermöglicht einen breiten Zugang im Bereich Internet of Things“, stimmt Speidel zu. Die Aufnahme der Kooperation steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden.

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