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Arbeitszufriedenheit 10 Faktoren, die deutsche Arbeitnehmer anspornen

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Zufriedenheit im Job? Für die Generation Y ein Schlüsselelement bei der Wahl des Arbeitgebers. Eine Studie zeigt jetzt, welche Faktoren für Arbeitnehmer am meisten zählen.

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Die Infografik zeigt die zehn wichtigsten Faktoren zur Jobmotivation.
Die Infografik zeigt die zehn wichtigsten Faktoren zur Jobmotivation.
(Bild: Manpower)

Das gute Verhältnis zu Kollegen und zum Chef ist der Top-Motivator der Deutschen im Job. 65 % der Arbeitnehmer gehen mit mehr Spaß an die Arbeit, wenn sie mit anderen Mitarbeitern und Vorgesetzten gut auskommen. Möglichkeiten zur freien Zeiteinteilung spornt nur noch jeden zweiten Mitarbeiter an, 2014 waren es noch zwei Drittel. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Arbeitsmotivation 2015" der Manpower Group Deutschland. Im Frühjahr 2015 wurden dafür über 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

Arbeitnehmer werden stärker belastet

Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Zustimmung zu fast allen wichtigen Motivationsfaktoren. "Das passt zu unserer Studie zur Jobzufriedenheit. Diese zeigt, dass die Arbeitnehmer generell unzufriedener im Job sind als 2014", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland. Für den Arbeitsexperten ist dies ein Zeichen der anziehenden Konjunktur: „Die Mitarbeiter sind derzeit stark ausgelastet. In diesen stressigen Zeiten wirken ein ernstgemeintes und gut platziertes Lob vom Chef sowie der Zusammenhalt im Team besonders motivierend."

Die zehn wichtigsten Faktoren für die Motivation der Arbeitnehmer in Deutschland:

1. Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten:

Der menschliche Faktor zählt: 65 % der Befragten sind motivierter im Job, wenn sie mit Kollegen und Chefs gut klarkommen. 2014 waren es noch 77 %.

2. Flexible Arbeitszeiten:

Gleitzeit oder ein Arbeitszeitkonto bleiben wichtige Motivatoren, sind allerdings auf dem Rückzug. Nur jeden zweiten Arbeitnehmer (50 %) spornt flexibles Kommen und Gehen an. Im Vorjahr war dies noch bei 67 % der Fall.

3. Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen:

Für 42 % der Deutschen ist es wichtig, auch nach Feierabend den Kontakt zu anderen Kollegen zu pflegen und gemeinsam etwas zu unternehmen (2014: 45 %).

4. Kostenlose Getränke vom Arbeitgeber:

Geringer Aufwand, große Wirkung: Für jeden dritten Arbeitnehmer (33 %) sind kostenlose Getränke am Arbeitsplatz motivierend für den Job – ein Prozent mehr als bei der Vorjahresbefragung.

5. Teamarbeit:

33 % der Arbeitnehmer haben mehr Spaß im Job, wenn sie häufig in Gruppen arbeiten. "Die Arbeitnehmer schätzen zwar den Kontakt zu ihren Kollegen - doch ständige Meetings und Arbeitsgruppen empfinden zwei Drittel eher lästig als motivierend", sagt Brune.

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