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Prozessindustrie Anlagendesign für die Industrie 4.0

| Redakteur: Robert Weber

Vor wenigen Wochen versprach der ZVEI einen Big Bang bei der Industrie 4.0. Jetzt legt der Verband vor. Ein Whitepaper soll die Prozessindustrie fit für die Zukunft machen.

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Die Industrie 4.0 fordert Antworten von der Prozessindustrie. Ein Whitepaper des ZVEI soll Anwendern helfen.
Die Industrie 4.0 fordert Antworten von der Prozessindustrie. Ein Whitepaper des ZVEI soll Anwendern helfen.
(Bild: Jorge Franganillo unter CC BY 2.0-Lizenz, flickr.com)

„Anlagen mit modulbasierter Produktion brauchen intelligente und modulare Automatisierungstechnik. Dies stellt neue Anforderungen an die Hersteller von Automatisierungstechnik“, erklärt Axel Haller (ABB), Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Modulare Automation, dem 20 Mitgliedsunternehmen angehören. „Mit bereits vorhandenen Technologien und Standards und mittelfristig zu erarbeitenden Konzepten für Industrie 4.0-Lösungen kann die Automatisierungsbranche die Anforderungen der Prozessindustrie umsetzen“, ist sich Haller sicher. Dafür hat der ZVEI in engem Austausch mit der NAMUR, Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie e.V., das ZVEI-White Paper „Modulbasierte Produktion in der Prozessindustrie – Auswirkungen auf die Automation im Umfeld von Industrie 4.0“ verfasst. Das White Paper geht auf die notwendigen Anforderungen an die Automatisierung von modularen Anlagen ein und leitet daraus verschiedene Thesen ab. Es stellt unter anderem heraus, dass modulare Automation durch Kapselung der verfahrenstechnischen Funktionen die Komplexität verringert und auf diese Weise Zeit bei Engineering, Inbetriebnahme und Instandhaltung spart.​

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