Software-Defined Automation
Warum Hardware noch wichtiger wird

Von Rainer Brehm, COO automation business und CTO, Siemens Digital Industries 4 min Lesedauer

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Geht es um industrielle Digitalisierung, steht meist Software im Rampenlicht: seien es Cloud-Plattformen, KI, Simulation, Analytics, Virtualisierung oder digitale Zwillinge. Die Fabrik der Zukunft scheint weniger physisch, mit weniger Hardware – doch das Gegenteil ist der Fall.

Moderne Fabriken erzielen deutliche Fortschritte bei Produktivität und Effizienz, weil sie digitale Technologien konsequent mit der physischen Produktion verzahnen. (Bild:  Siemens)
Moderne Fabriken erzielen deutliche Fortschritte bei Produktivität und Effizienz, weil sie digitale Technologien konsequent mit der physischen Produktion verzahnen.
(Bild: Siemens)

Je stärker Produktion softwaredefiniert wird, desto wichtiger wird nicht weniger, sondern mehr Hardware: leistungsfähig, vernetzt und zuverlässig. Software-Defined Automation ersetzt die physische Ebene nicht – sie entfaltet ihren Wert erst durch sie. Denn KI kann nur optimieren, was sie auch erfassen kann. Autonome Produktion bleibt ohne Systeme, die in der realen Welt verlässlich agieren, eine abstrakte Idee.