Zukunftsfabrik
Auf dem Weg zur autonomen Anlage

Von Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein 6 min Lesedauer

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Ein anschaulicher Vergleich mit dem autonomen Fahren skizziert den Weg zur autonomen Anlage. Der Blick auf die Entwicklungsstufen zeigt, wie KI die Produktion der Zukunft prägt und welche Rolle das Engineering dabei spielt. 

Sowohl beim autonomen Fahren als auch in der industriellen Produktion wird zunehmend kritisch hinterfragt, ob die vollständige Autonomie in jedem Fall erstrebenswert ist. (Bild:  © Hypnotics 14 – stock.adobe.com / KI-generiert)
Sowohl beim autonomen Fahren als auch in der industriellen Produktion wird zunehmend kritisch hinterfragt, ob die vollständige Autonomie in jedem Fall erstrebenswert ist.
(Bild: © Hypnotics 14 – stock.adobe.com / KI-generiert)

Der Begriff des autonomen Fahrens ist im kollektiven Bewusstsein längst verankert. Die technologische Reise vom simplen Tempomaten bis hin zum fahrerlosen Robotaxi wird in der Automobilindustrie oft als der ultimative Maßstab für Innovationskraft herangezogen. Doch was passiert, wenn man diese Blaupause auf den Maschinen- und Anlagenbau überträgt? Auf einem aktuellen Vortrag skizzierte Dr. Marco Ulrich, Leiter der Forschungsabteilung „Digitalization & Software Technologies“ am ABB Corporate Research Center in Mannheim, genau diese Vision. Er verglich die Meilensteine der autonomen Anlage mit jenen des autonomen Fahrzeugs und lieferte damit einen ebenso pragmatischen wie zukunftsweisenden Kompass für Ingenieure in der Industrie.