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AutomationML verkürzt das Engineering in HMI-Anwendungen

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Der Klebstoff für nahtlose Automatisierung:

Die Engineering-Kosten eines Automatisierungs-Projekts machen in der Regel 60 Prozent der Gesamtkosten des Projekts aus. In der Vergangenheit haben Optimierungsstrategien die Zukaufteile gut adressiert; ein weites Gebiet zur Steigerung der Effizienz aber liegt noch immer im Engineering brach, zum Beispiel:

  • Fabrik-Pläne werden für die Fertigungslinien-Planung manuell in anderen Werkzeugen neu gezeichnet,
  • die Unternehmen leiden unter nicht zusammenarbeitenden heterogenen CAD-Systemen und
  • Förderanlagen-Sequenzen werden mit Office-Tools entwickelt und sind nicht wiederverwendbar in der SPS-Programmierung.

Das offene Zwischenformat AutomationML [9] verbessert das Automatisierungs-Engineering, was verbunden ist mit einer deutlichen Reduzierung der Kosten. AutomationML ist ein neutrales Datenformat auf XML-Basis zum Speichern und Austausch von Anlagenbau-Informationen. Das Ziel ist es, die heterogenen Automatisierungs CAD-Tools des modernen Anlagenbaus aus verschiedenen Disziplinen, z. B. des mechanischen Anlagenbaus, der Elektroplanung, der Visualisierung sowie der SPS und der Roboter-Steuerung zu verbinden.

Typische Objekte

AutomationML beschreibt Anlagenkomponenten als Objekte mit den verschiedenen Aspekten des Anlagenbetriebs. Ein Objekt kann aus anderen Sub-Objekten bestehen und kann selbst Teil einer größeren Anordnung sein. Es kann eine Schraube, einen Greifer, einen Roboter oder eine komplette Fertigungszelle in verschiedenen Details beschreiben.

Typische Objekte in der Fabrikautomatisierung enthalten Informationen über Topologie, Geometrie, Kinematik und Logik. Wo die Logik Sequenzierung umfasst, sind außerdem Verhalten und Ablauf-Steuerung als Information enthalten. AutomationML vereinigt durch stark typisierten Links in den Formaten verschiedene Standards:

  • Topologie realisiert mit CAEX (IEC 62424): Eigenschaften und Beziehungen der Objekte in ihrer hierarchischen Struktur,
  • Geometrie umgesetzt mit Collada der Khronos Gruppe: Grafische Attribute und 3D-Informationen,
  • Kinematik umgesetzt mit Collada: Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen Objekten unterstützen Bewegungsplanung und
  • Logik umgesetzt mit PLCopen XML: Sequenzen von Aktionen, interne Verhalten von Objekten und I/O-Anschluss-Tools.

3D wirksam in HMI-Anwendungen nutzen

Viele Industrie-und Fertigungssysteme haben die Notwendigkeit, Visualisierungen mit zahlreichen 3D-Dateiformaten, die in der Regel von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden, zu erstellen. Die Hürde und Herausforderung in der Vergangenheit war, dass die erforderlichen verschiedenen Software-Tools auf derselben Plattform installiert sein mussten und notwendigerweise ein tiefes Wissen über verschiedene 3D-Anwendungen erforderte. Folglich hat man Zeit und Geld verloren und die Produktivität beeinträchtigt.

Ein höheres Maß an Komplexität

Bediener von Fertigungs- und Gebäude-Leitständen, die sich von der traditionellen 2D-Grafik hin zur einer Echtzeit-3D-Visualisierung entwickeln wollen, müssen einige Hinweise, Ausbildung und Lernphasen dieser neuen mächtigen Technologien in Betracht ziehen. Durch diesen Prozess wird die Kluft zwischen Konstruktion und Fertigungs-Workflow letztlich reduziert werden.

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