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AutomationML verkürzt das Engineering in HMI-Anwendungen

| Autor/ Redakteur: André Lange / Reinhard Kluger

AutomationML, auch als Klebstoff für eine nahtlose Automation bezeichnet, entfaltet erste Wirkung: Im 3D-Visualisierungspaket Genesis 64 trägt es dazu bei, die Engineeringzeit zu verkürzen. Das offene Zwischenformat ermöglicht heterogene CAD-Tools aus verschiedenen Gewerken nahtlos zu verbinden. Das erspart die teure Mehrfacheingabe der Daten.

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Wie andere zahlreiche Unternehmen haben haben auch Roboterhersteller industrielle 3D-Lösungen im Programm
Wie andere zahlreiche Unternehmen haben haben auch Roboterhersteller industrielle 3D-Lösungen im Programm
( Archiv: Vogel Business Media )

Heutige Fertigungssysteme dienen einem Ziel: der wettbewerbstauglichen Entwicklung, Herstellung, Lieferung während des gesamten Lebenszyklus der Maschinen und Anlagen. So stehen Industrie-und Automobil-Hersteller vor zahlreichen Herausforderungen in allen Phasen der Produktentwicklung. Es gilt: Entwicklungszeiten zu verkürzen, globale Lieferketten zu managen, im intensiven Wettbewerb zu bestehen und zunehmend komplexere Produkte auf den Markt zu bringen. Fertigungsbetriebe benötigen Lösungen, die helfen, schneller, billiger und mit mehr Funktionalität und Leistungsfähigkeit auf den Markt zu kommen.

Die beste Strategie dabei: offene Industrie-Standards für die vollständige Integration mehrerer Systeme auf Hardware-Ebene einzusetzen sowie die neuesten verfügbaren Software-Tools. Die langfristige Nutzung von mindestens fünf bis zehn Jahren vorausgesetzt.

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Traditionelle Ansichten verändern

In den bestehenden Software-Systemumgebungen dominiert als Ansatz die 2D-Grafik die Automatisierung. Es geht es darum, dass sich traditionelle Ansichten verändern. Dabei ist der neue 3D-Ansatz mehr als nur ein Hype. Er ist nicht „nur eine Modeerscheinung“, er ist nun Wirklichkeit geworden. Moderne Visualisierungs-Anwendungen integrieren 3D-Grafik-Technologie in eine Vielzahl von industriellen Lösungen, die echte Kundenbedürfnisse in zahlreichen Branchen erfüllen können, unter anderem in der:

  • Automobiltechnik,
  • der Gebäude- Automation,
  • der Öl, Gas und Petrochemie,
  • der Lebensmittel- & Pharmatechnik sowie bei
  • Wasser und Abwasser

unter vielen anderen.

Ein solches Konzept spart Zeit und Geld, es bietet die Möglichkeit, spannende 3D-Grafiken zu erstellen und die Engineering-Kosten und -Zeiten maßgeblich für jedes Projekt zu reduzieren.

Die Entwicklung der 3D-Industrie

Mehrere Unternehmen bieten heute 3D-Software-Tools und Plug-Ins, vorgefertigte 3D-Daten und Dienste rund um eine wachsende Zahl von 3D-Content-Ersteller. Eine weltweite Gemeinschaft von Hunderttausenden von 3D-Enthusiasten, als auch professionelle Künstler und Programmierer, nutzen 3D-Technologie in der Entwicklung von Spielen, von Videos, Filmen und Grafik.

Welche Faktoren beeinflussen die weitere Entwicklung dieses 3D-Ökosystem? Es gibt drei grundlegende Faktoren: Die wachsende Popularität der neuen 3D-Software, den wachsenden Einfluss von Online-3D-Communities und die zunehmende Verfügbarkeit von vorgefertigten 3D-Inhalten. Getragen wird diese Entwicklung durch die zunehmend akzeptierten 3D-Kinofilme und -Computerspiele.

Ein zunehmend reichhaltiges Angebot an Software zur Erstellung von 3D-Inhalten ist nun verfügbar. Große Mehrzweck-3D-Software-Pakete wie Softimage XSI und Autodesk 3ds Max und Maya dominierten den kommerziellen Werkzeugmarkt. Heute sind auch viele andere Stand-alone-Pakete auf die speziellen Bedürfnisse der 3D Welt mit vielen Funktionen und Technologien optimiert.

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