Schaltschrankbau

CAE mit vollautomatischem Drahtrouting schließt Lücken im Prozessablauf

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Informationen über die geometrische Lage der Anschlüsse

Die CAE-Systeme dienen in erster Linie zum Entwurf der logischen Struktur einer Steuerungs- bzw. Schaltanlage, daher generieren sie Schaltungsunterlagen mit Klemmenplänen, Betriebsmittellisten, Kabellisten und Verbindungslisten. Auf der Grundlage dieser Daten sowie dem Zugriff auf eine zugehörige Artikelstammdatendatei kann grundsätzlich der Aufbau von Schaltschränken unmittelbar abgeleitet werden. Doch zur Verdrahtung des Schaltschrankes bedarf es auch der Informationen über die geometrische Lage und die elektrischen Eigenschaften der Geräte und deren Anschlüsse. Diese letzteren Daten werden in der Regel von den CAE-Systemen nur teilweise zur Verfügung gestellt, da sie nicht zwingend Gegenstand der Schaltplanerstellung sind. Insofern werden über die vom CAE-System gelieferten Klemm-, Stück- und Netzlisten hinaus u. a. noch folgende Vorgaben für das Routen und zur späteren Konfektionierung benötigt:

  • Bauformdaten der Geräte und des Zubehörs,
  • zusätzliche technische Daten zur Verlegung,
  • Vorgaben zur effizienten Konfektionierung der zu verlegenden Leitungen sowie
  • Sortierkriterien u.v.m.

ELSchrank ist in der Lage, jede Stückliste, Klemmenliste, Verbindungs- oder Potenzialliste einzulesen und gegebenenfalls fehlende Verbindungseigenschaften, Querschnitt oder Farbe, die man für die Konfektionierung benötigt, komfortabel nachzutragen. Aus diesen Informationen unter Verwendung der Artikel- und Baugruppenstammdaten wird das Schaltschranklayout erstellt. Die sich daraus ergebenden Positionen der Kabelkanäle, Tragschienen und der Baugruppen sind notwendig, um ein effektives, automatisches Drahtrouting durchführen zu können.

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