Schaltschrankbau

CAE mit vollautomatischem Drahtrouting schließt Lücken im Prozessablauf

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Durchsatzsteigerung um 20 Prozent

„Schon nach kurzer Anlaufzeit wurde bei den kleineren Schaltschränken eine Durchsatzsteigerung von mehr als 20 Prozent festgestellt. Die in diesen Fällen eingesetzten Montageplatten sind bis zu 500 mm breit. Die Durchsatzsteigerung bei breiteren Schaltschränken fällt geringer aus. Das erklärt sich daraus, dass der eingesetzte Verdrahtungsassistent maximal Kabel-Querschnitte von 2,5 mm² verarbeitet“, stellt Bernd Röbke-Lange fest. Bei der Verwendung von größeren Querschnitten, wie sie häufiger die Fertigung von breiteren Schaltschränken erfordert, erfolgt in diesen Fällen die Ablängung und Aderendbearbeitung manuell.

Entsprechende Markierung

Bereits im Softwareprogramm erhalten die Kabel eine entsprechende Markierung, denn dickere Drähte beschränken sich nicht nur auf die Einspeisung oder Erdung. Unabhängig von der Größe des Drahtquerschnitts sind die Verdrahtungsarbeiten im Schaltschrank aufgrund des vorgegebenen, eindeutigen Verdrahtungsweges fehlerfrei, einfach und schnell zu erledigen. Durchaus kann diese Aufgabe auch eine angelernte Arbeitskraft durchführen, so dass die Fachkräfte sich anderen Aktivitäten zuwenden können.

Zur Durchführung der Konstruktionsarbeit und zur Vorgabe für die mechanische Vorfertigung sind u. a. die Abmessungsdaten erforderlich. Diese Daten werden in der Bauteiledatei gepflegt, und zur Identifikation wird eine eindeutige Artikelnummer in die Stückliste übertragen.

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