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HMI für die Automatisierungstechnik Cloud Computing für alle

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Vernetzte Komponenten, interaktive Geschäftsabläufe und neue Analyseoptionen – mit Industrie 4.0 und dem IoT entstehen neue Herausforderungen auch in der industriellen Automation. Denen hat sich Exor angenommen und zeigt, wie einfach der Schritt in die Digitalisierung sein kann.

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Um Maschinen und Anlagen an die Corvina Cloud anzubinden, stellt Exor ein umfangreiches Portfolio an Geräten der X-Platform zur Verfügung.
Um Maschinen und Anlagen an die Corvina Cloud anzubinden, stellt Exor ein umfangreiches Portfolio an Geräten der X-Platform zur Verfügung.
(Bild: Exor)

Ímmer weniger wollen Anwender mit der Wahl ihrer Technik abhängig von einem Lieferanten sein, wie es in der Vergangenheit oft bei Steuerungen und Bussystemen war. Web-Technologien sind in der Regel offen und laufen eher unabhängig von Hardware- und Betriebssystem. HMI-Spezialist Exor hat seine Corvina Cloud-Plattform genau auf diese Anforderungen ausgerichtet. Cloud-Infrastrukturen arbeiten mit Virtualisierung, also der Nachbildung eines Hard- oder Software-Objekts. Die Corvina Cloud ist Teil der Exor X-Platform und gliedert sich, neben dem Smart SCADA Engineering Werkzeug JMobile, in die Softwarelandschaft von Exor ein. Das Besondere: sie lässt sich unabhängig von anderen Cloud-Anbietern nutzen.

Kommunikation über offene Standards

Die Corvina Cloud besteht im Kern aus einem leistungsfähigen Servicebus neuester und offener Technologien, welcher die Daten und Kontrollflüsse verwaltet. Dadurch kann sie sowohl lokal – zum Beispiel im eigenen Rechenzentrum – wie auch auf der Infrastruktur der großen Cloud-Anbieter gleichermaßen eingesetzt werden, ohne auf Funktionalitäten verzichten zu müssen.

Offene Standards wie MQTT, AMQT, OPC UA und HTTPS/WSS werden zur Kommunikation genutzt. Um das Handling der Daten zu vereinfachen kommt Node-Red zum Einsatz. Über offene Standard-Schnittstellen kann sich jeder beliebige Anbieter schnell in die vollständig skalierbare Corvina Cloud integrieren und begibt sich nicht in Abhängigkeiten der „Großen“. Alle optional angedockten Apps basieren auf Web-Technologien. Ein Dashboard-Designer ermöglicht eigenes Look & Feel.

Ergänzendes zum Thema
Automatisierungstreff 2018
Automatisierungstreff 2018

Auch in diesem Jahr nutzt Exor den Automatisierungstreff 2018, um in einem Workshop am 12.04.2018 mit Beginn um 09:30 Uhr und parallel auf dem Marktplatz Industrie 4.0 vor allem Cloud-Computing-Lösungen basierend auf der skalierbaren Entwicklungsplattform Corvina zu präsentieren.

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X-Platform

Um Maschinen und Anlagen an die Corvina Cloud anzubinden, stellt Exor ein umfangreiches Portfolio an Geräten der X-Platform zur Verfügung. Die Plattform ist durchgängig und skalierbar. Das Produktportfolio erstreckt sich von auf Hutschienen montierbaren Geräten, über Schaltschrank-Einbaugeräte bis hin zu feldtauglichen IP67-Geräten. Alle Produkte basieren auf Yocto Linux mit der OSADL Echtzeiterweiterung. Mehr als 200 Protokolle erlauben eine einfache Verbindung zur Corvina Cloud.

Private Cloud ‚out of the Box‘

Um den Einstieg in das Cloud Computing zu vereinfachen bietet Exor eine „Out of the Box“-Lösung an. Hierzu stellt der Anbieter zwei Server zur Verfügung:

  • Das Einstiegsmodell eXserver105 eignet sich für Datenserver-Anwendungen in kleinen bis mittleren Applikationen. In dem lüfterlosen Box PC laufen Intels neue Apollo Lake-I-Prozessoren und er ist im Palm Size-Formfaktor aufgebaut.
  • Für Anwendungen, die eine höhere CPU-Leistung erfordern, schickt Exor den eXserver3800R ins Rennen, der mit Intel Core-Prozessoren (vom i3 bis zum i7) ausgestattet ist. Der lüfterlose PC verfügt über ein integriertes RAID-System und unterstützt bis zu 64 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher. Speichermedien mit den Spezifikationen M.2, HDD, mSATA oder SSD lassen sich verwenden. Die Server bieten zwei interne Mini-PCIe-Steckplätze und bauen Kommunikation optional über die Standards GbE LAN, Wi-Fi, 3.5G-Modul, Modul GPIO und RS232/422/485 auf.

Mit beiden Servern ist die Corvina Cloud lokal in der Fabrik verwendbar. Wird ein Teil der Infrastruktur nicht im eigenen Haus betrieben, kann ein Teil auch ein Dienstleister mit Rechenzentrum übernehmen. Die Cloud wird dann auf diesem System installiert. Der Zugriff erfolgt über das Internet.

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