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Die 12 pfiffigsten Siemens-Erfinder des Jahres 2012

| Redakteur: Sariana Kunze

(Siemens)

Siemens zeichnete 12 erfolgreiche Forscher und Entwickler als "Erfinder des Jahres 2012" aus. Im Siemens-Geschäftsjahr 2012 reichte das Unternehmen rund 4.600 Patenterstanmeldungen ein – das sind sieben Prozent mehr als im letzten Jahr. Siemens hält nun weltweit 57.300 erteilte Patente. Auch die Erfindungsmeldungen haben mit 8.900 Erfindungen einen neuen Höchststand erreicht.

Auf das Konto der 12 "Erfinder des Jahres 2012" gehen 613 Erfindungsmeldungen und 734 erteilte Einzelpatente. „Ihre Ideen sind das Fundament hochinnovativer Produkte, die bereits heute viele Wirtschaftszweige energieeffizienter und produktiver machen", sagte Siemens-Chef Peter Löscher bei der Preisverleihung. „So stieg die Zahl der Erfindungsmeldungen gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf über 8.900 Erfindungen, das sind rund 41 pro Arbeitstag. Heute meldet im Durchschnitt jeder der etwa 29.500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung doppelt so viele Erfindungen im Unternehmen wie noch vor zehn Jahren. Auch die Zahl der daraus entstehenden Patenterstanmeldungen ist gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf rund 4.600 gestiegen – fast 21 pro Arbeitstag. Der Gesamtbestand an erteilten Patenten stieg von 53.800 im Vorjahr auf 57.300. Davon sind etwa 20.200 "grüne" Patente, die Siemens als Schutzrechte im Zusammenhang mit seinem Umweltportfolio definiert hat.

Erfinderreichtum rund um den Globus

Die 12 Erfinder des Jahres 2012 – darunter zwei Frauen – arbeiten in Deutschland (Amberg, Erlangen, Konstanz, Krefeld) sowie in Dänemark und den USA. Dank ihrer Patente sind viele Produkte entstanden, mit denen etwa die industrielle Fertigung und Stromproduktion effizienter und flexibler gestaltet oder die medizinische Diagnostik verbessert werden kann. So haben die Preisträger beispielsweise ein System entwickelt, mit dem sich die Bildqualität bei speziellen Computertomographen verbessern lässt. Neuartige Leuchtstoffschichten in Röntgengeräten steigern zudem die Lichtausbeute – mit dem Ziel, die Strahlenbelastung für die Patienten zu verringern. Bei Windkraftanlagen helfen spezielle Verzahnungen an der hinteren Kante eines Rotorblattes, sogenannte "Dino Tails", Windgeräusche zu senken und die Stromproduktion der Turbine zu steigern. Und für Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerke haben die Erfinder ein Verfahren gefunden, mit denen Kraftwerksbetreiber die Stromproduktion in Sekundenschnelle erhöhen und für einen bestimmten Zeitraum halten können.

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