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Konstruktionswettbewerb

Die Sieger der Formula Student Germany 2019 stehen fest

| Redakteur: Sandra Häuslein

Die Formula Student Germany 2019 ist vorbei. Gewonnen haben die Konstruktionsteams der Hochschule Esslingen, der TU München und der ETH Zürich mit ihren Rennwagen mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb sowie mit autonom fahrenden Fahrzeugen.

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Den Titel der Formula Student Electric holte das Team der TU München mit ihrem Elektro-Rennwagen. Weitere Kategorien sind die Formula Student Combustion und die Formula Student Driverless.
Den Titel der Formula Student Electric holte das Team der TU München mit ihrem Elektro-Rennwagen. Weitere Kategorien sind die Formula Student Combustion und die Formula Student Driverless.
(Bild: FSG/Peters )

Die Sieger der Formula Student Germany stehen fest: In der Kategorie Formula Student Combustion (Rennfahrzeuge mit Verbrennungsmotor) überzeugte das Team „Rennstall Esslingen“ der Hochschule Esslingen.

In der Kategorie Formula Student Electric (Elektro-Rennfahrzeuge) gewann das Team „TUfast Racing Team e-Technology“ der TU München.

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In der Kategorie Formula Student Driverless (autonom fahrende Rennfahrzeuge) stand das Team „AMZ Driverless“ der ETH Zürich auf dem Siegertreppchen.

Alle Teams überzeugten mit ihren Rennfahrzeugen und dem dazugehörigen Gesamtpaket aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargumentation und Rennperformance-Disziplinen.

Im Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren sicherten sich das Team „Global Formula Racing“ der Oregon State University / DHBW Ravensburg und das Team „Dynamis PRC“ der TU Mailand Platz zwei und drei.

Elektrisch angetrieben fuhr das Team „KA-RaceIng Electric“ vom Karlsruhe Institut of Technology auf Platz zwei, das Team „Racetech“ der TU Bergakademie Freiberg holte sich Platz drei. Im Rahmen der Formula Student Driverless gingen die Plätze zwei und drei an das Team „KARaceIng Driverless“ vom Karlsruhe Institut of Technology und das Team „Formula Student Team Delft Driverless“ der TU Delft. Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

Ergänzendes zum Thema
Zahlen und Fakten zur Formula Student Germany

Mit einsitzigen Formel-Rennwagen messen sich die 119 Teams in drei Wettbewerbsklassen „FS Combustion“, „FS Electric“ und „FS Driverless“. Die insgesamt rund 3500 Teilnehmer verteilen sich auf 60 Combustion Teams, 40 E-Teams und 19 Teams, die mit autonom fahrenden Rennwagen antreten. Sie kommen aus insgesamt 25 Nationen – unter anderem aus ganz Europa, aus Kanada und China.

Die Zukunft der Mobilität ist zentrales Thema der FSG. Nach der Einführung der Formula Student Electric im Jahr 2011, gibt es seit 2017 den Wettbewerb mit autonom fahrenden Fahrzeugen. „Wichtig ist uns die Vernetzung der Technologien. Wir geben den Studierenden die Möglichkeit, neue Mobilitätskonzepte, beispielsweise die Erweiterung um autonome Funktionen in den Fahrzeugen auszuprobieren“, betont FSG Vorstand Dr. Ludwig Vollrath.

In allen drei Wettbewerbsklassen entscheidet das Gesamtpaket aus Konstruktion (Engineering Design), Geschäftsmodell (Business Plan Presentation) und Sicherheitscheck sowie das Abschneiden auf der Rennstrecke. Damit eröffnet die FSG Studenten aus vielen Fachrichtungen die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und agiler Produktentwicklungsprozess

Dass die Arbeit in interdisziplinären Teams und das Durchleben agiler Produktentwicklungsprozesse für die eigene Karriere von Vorteil sind, zeigen nicht zuletzt die Werdegänge ehemaliger Teilnehmer, die nach ihrer Formula-Student-Zeit zum Beispiel in der Raumfahrtindustrie bei SpaceX arbeiten, ihr eigenes Unternehmen gründen oder in der Automobil- und Zulieferindustrie gute Posten besetzen – wie Alia Hall, die nach ihrer Zeit als Leiterin des Formula Student-Teams am Karlsruher Institut für Technologie, jetzt bei der Continental AG in Detroit (USA) internationale Projekte leitet: „Durch die FSG habe ich gelernt, sowohl technische als auch Projektmanagement-Herausforderungen zu meistern und unterschiedliche Fähigkeiten zusammen zu bringen, um das beste Ergebnis rauszuholen. Dieses Selbstvertrauen hilft mir in meinem aktuellen Job enorm.“

Internationaler Konstruktionswettbewerb mit 119 Teams

In diesem Jahr nahmen 119 Teams an dem internationalen Konstruktionswettbewerb teil. Die rund 3500 Studierenden nutzten die sechs zurückliegenden Tage dafür, ihr Ergebnis eines Jahres harter Arbeit, einen einsitzigen Rennwagen, den Juroren aus Wirtschaft und Wissenschaft zu präsentieren und sie von ihrem Gesamtkonzept zu überzeugen.

SEMINARTIPPDie Teilnehmer des Seminars „Erfolgreiche Führung von Projektteams“ lernen mit Herausforderungen bei der Führungsarbeit von Projekten professionell umzugehen und gezielt wirkungsvolle Führungsmethoden einzusetzen.
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