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Industrie 4.0

Digitaler Datenaustausch in der vernetzten Produktion

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Auf der diesjährigen SPS IPC Drives präsentiert sich Softing als Partner für die Realisierung der vernetzten Automatisierung. Mit seinen Produkten und Lösungen schließt das Unternehmen technologische Lücken zwischen OT und IT und schafft die Voraussetzung für reibungslosen Datenaustausch in Industrie-4.0-Anwendungen.

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Auf der SPS IPC Drives 2017 zeigt Softing Produkte für reibungslosen Datenaustausch in Industrie-4.0-Anwendungen.
Auf der SPS IPC Drives 2017 zeigt Softing Produkte für reibungslosen Datenaustausch in Industrie-4.0-Anwendungen.
(Bild: Softing)

Highlight im Bereich der Datenintegration ist das Industrial IoT Starter Kit, das als Live-Demo präsentiert wird. Das Starter Kit bietet einen schnellen und einfachen Weg, um die Produktionslinie mit der Cloud zu verknüpfen. Diese Plug-and-Play-Lösung bringt die Leistung von HPE-Hardware, Softing-Software und Microsoft Azure zusammen.

Komplettlösung für OPC- und IoT-Cloud-Kommunikation

Das Release 4.45 der dataFEED OPC Suite ermöglicht jetzt auch den direkten symbolischen Datenzugriff auf „optimierte Bausteine“ in Siemens Simatic S7-1200 und -1500-Steuerungen. Die Suite vereint alle Komponenten für die OPC- und IoT-Cloud-Kommunikation in einem umfangreichen Komplettpaket. Weitere Funktionalitäten sind die sichere Kommunikation über REST-Protokolle und der schreibende Zugriff auf NoSQL-Datenbanken.

Kompaktes Gateway für sichere Datenkonnektivität

Auf der Messe präsentiert Softing das dataFEED uaGate MB, für die Integration von SPS-Daten aus Modbus-Steuerungen in lokale Anwendungen und die Cloud – ein neues Lösungsangebot neben dem bekannten dataFEED uaGate SI, für die Integration von S7-Daten.

OPC UA Client- und Server-Entwicklung schnell und plattformunabhängig

Im Bereich der Toolkits legt Softing den Fokus auf zwei Lösungen: Das dataFEED OPC UA Embedded Development Toolkit eignet sich für die schnelle Entwicklung von OPC UA Servern auf Embedded Systemen. Es basiert auf dem ANSI C Standard und zeichnet sich durch geringen Speicherbedarf und niedrige Anforderungen an die Rechenleistung aus. Anwender profitieren von der Verwendung vorgefertigter und geprüfter Toolkit-Funktionen.

Das zweite Highlight – dataFEED uaToolkit .NET Standard – ermöglicht die plattformunabhängige OPC UA Client- und Server-Entwicklung unter Nutzung der .NET Standard Library von Microsoft.

Echtzeit-Einsicht in die Anlage mit Industrial Data Intelligence

Wie gesammelte Daten zur Produktionsoptimierung genutzt werden könnten, zeigt die dataTHINK-Analyselösung, die vor kurzem von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan mit dem Enabling Technology Leadership Award ausgezeichnet wurde. Mit dataTHINK lassen sich Produktionsdaten lokal streamen und in der Folge verdeckte Störungsursachen aufspüren. Auf diesem Weg soll sich die Leistung von Anlagen optimieren lassen.

Datenintegration in Feldgeräte der Prozessautomation

Mit dem dataFLOW commKit FF bzw. dem dataFLOW commKit PA gibt es Lösungen für die Integration von Foundation fieldbus H1 und Profibus PA in Feldgeräte der Prozessautomation. Durch die Verwendung derselben Modul-Hardware lassen sich beide Protokolle mit einmaligem Elektronikaufwand implementieren. Eine Neuheit stellt laut Softing die bedarfsgenaue, vollumfängliche Konfiguration der Kommunikationsschnittstelle mittels Software-Script dar. Komplexe und zeitaufwändige Integrationsprojekte sollen damit der Vergangenheit angehören.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 580

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