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Industrie 4.0

Festo bewegt sich mehr in die elektrische Automatisierung

| Redakteur: Sariana Kunze

Auf der SPS IPC Drives 2015 präsentierte sich Festo als Treiber von Industrie 4.0. Dabei zeigte das Unternehmen von Sensoren über mechanische Antriebe bis zu Komponenten der Steuerung eine ganze Bandbreite an Produkten der elektrischen Automatisierung sowie Systemlösungen. Mit diesem Portfolio strebt Festo für 2016 ein klares Wachstum in der elektrischen Automatisierung an.

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(Festo)

Festo hat sich für das kommende Jahr ein klares Ziel gesteckt. Das Unternehmen möchte in der elektrischen Automatisierung wachsen, verkündete Dr. Ansgar Kriwet, Vorstand Sales von Festo. Kriwet erklärt: „Wir bewegen uns mehr und mehr in die elektrische Automatisierung – mit dem Wunsch sie einfacher zu machen. “ Neben der pneumatischen Antriebstechnik ist Festo bereits seit 20 Jahren auch in der elektrischen Automatisierung erfolgreich unterwegs und hat sich für diesen Geschäftsbereich auch weiterhin ehrgeizige Wachstumsziele gesteckt. „Der Geschäftsbereich Electric Automation wuchs im vergangenen Jahr erneut deutlich zweistellig. Diesen positiven Trend möchten wir weiter ausbauen. Das Erfolgsrezept bildet ein umfassendes Produktangebot, das wir kontinuierlich ausbauen. Von Sensoren über elektrische Antriebe bis hin zu Steuerungskomponenten und Software decken wir die ganze Automatisierungspyramide ab und bieten zudem komplette Systemlösungen an“, erklärt Martin Schorbach, Leiter Business Development Electric Automation.

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„Festo treibt auch in der elektrischen Automatisierung die Umsetzung von Industrie 4.0 aktiv voran. Wir haben wesentliche Innovationen bei den elektrischen Antrieben erfolgreich im Markt platziert. Der erste Schritt zu Industrie 4.0 ist die universelle Kommunikationsschnittstelle OPC-UA, die Festo in seine innovativen Automatisierungslösungen, wie der Automatisierungsplattform CPX, dem flexiblen Transportsystem Multi-Carrier-System und in seinem Forschungsprojekt, dem Tripod mit CPX/EMCA, einsetzt. Sie ermöglicht es, dass diese Lösungen einfach und schnell in bestehende Anlagen und Leitsysteme integriert werden können“, fügt Dr. Ansgar Kriwet hinzu.

Mit durchgängigem Engineering wird es einfacher

Die vertikale Integration innerhalb der Produktion ermöglicht hingegen, dass intelligente Komponenten mit eigener Steuerung untereinander kommunizieren und sich selbst organisieren. „Damit können Anlagen zeit- und kosteneffizient beliebig verändert werden, ohne aufwendige Neuprogrammierung. Das steigert ihre Produktivität und Flexibilität und folgt dem Trend zu individualisierten Produkten“, erklärt Dr. Kriwet beim Pressefrühstück von Festo. „Wir müssen in der Automatisierung zu einer intuitiven Bedienung kommen – weg von Manuals.“

Ein Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Rahmen von Industrie 4.0 ist das durchgängige Engineering von Maschinen und Anlagen. „Durch die digitale Vernetzung wird die Zusammenarbeit zwischen Kunden, Forschung, Entwicklung und Produktion, sowie die anschließende Inbetriebnahme und Wartung der Anlage erleichtert“, ergänzt Dr. Kriwet.

Menschen und Maschinen erforschen

Festo betrachtet Industrie 4.0 aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch, dass moderne Informations- und Kommunikationstechnologien mit klassischen industriellen Prozessen verschmelzen, liegt ein Schwerpunkt auf der Technologie. „Festo entwickelt gemeinsam mit seinen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in gezielten Forschungskooperationen und Verbundprojekten Technologien für die Produktion der Zukunft“, erläutert Dr. Kriwet. Neben der Technologie stellt Festo die Rolle des Menschen in der künftigen Produktionswelt in den Fokus und erforscht, wie Mensch und Maschine gefahrlos zusammenarbeiten können. Ein Beispiel sind Roboter, die ohne Schutzkäfig mit dem Menschen interagieren.

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