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Fraunhofer IAO Flexibler Arbeitsplatz für das Büro der Zukunft im Test

| Redakteur: Sariana Kunze

Flexibilität, Ergonomie, Vernetzung: Ein Büroarbeitsplatz muss heutzutage vielen Anforderungen genügen. Diese Ansprüche soll der vom Fraunhofer IAO neu entworfene multifunktionale Büroarbeitsplatz IWWP Next erfüllen. Der Arbeitsplatzprototyp wurde gemeinsam mit Exponaten sechs anderer Fraunhofer-Institute im neu entstandenen Labor „In-Raum“ im Duisburger in Haus-Zentrum präsentiert.

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Arbeiten, wie und wo es gerade nötig ist: Der multifunktionale Büroarbeitsplatz IWWP Next wurde für den Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen und Arbeitsbereichen einer modernen Bürowelt gestaltet.
Arbeiten, wie und wo es gerade nötig ist: Der multifunktionale Büroarbeitsplatz IWWP Next wurde für den Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen und Arbeitsbereichen einer modernen Bürowelt gestaltet.
(Bild: Fraunhofer/Joerg Bakschas)

In der heutigen mobilen Post-PC-Ära verändern sich die Ansprüche an einen modernen Büroarbeitsplatz durch die zunehmend flexible, mobile und vernetzte Arbeit. Eine Antwort darauf gibt IWWP Next, eine der neuesten Innovationen des Fraunhofer IAO. IWWP steht dabei für Information Worker’s Workplace.

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Ein Platz für die moderne Arbeitswelt

Kerngedanke dieses Arbeitsplatzes ist der Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen und Arbeitsbereichen einer modernen Arbeitswelt. Der Nutzer kann die rollbare Möbelstruktur in Sekundenschnelle auflösen und umbauen, zum Beispiel in ein Whiteboard für Ad-hoc-Besprechungen. Mitgebrachte Geräte wie Laptops oder Tablets können problemlos angeschlossen werden, das Smartphone wird kabellos über die Tischplatte aufgeladen. Dank ausgeklügelter Technikintegration und Batterieeinsatz kann der Arbeitsplatz flexibel auch ohne Stromanschluss in der Nähe genutzt und mit RFID-Betriebsausweis oder per Smartphone gesteuert werden. Abschließbare Fächer für sensible Daten sowie offene Boxen für die spontane Ablage vervollständigen den Arbeitsplatz.

Arbeitsplatz erkennt Nutzer und aktuelle Situation

Nikolay Dreharov vom Fraunhofer IAO hat bei der Entwicklung aber auch Wert auf andere Faktoren gelegt. „Wichtig war mir, einen Arbeitsplatz zu entwickeln, der vielseitig einsetzbar ist. Dabei sollte man aber auch gut an ihm arbeiten können. Deswegen erkennt der Arbeitsplatz seinen Nutzer und die aktuelle Arbeitssituation und übernimmt automatisch das jeweilige Ergonomieprofil für die individuell einstellbare Tischhöhe und die LED-Leuchte ‚Heliosity‘.“ Diese LED-Leuchte sorgt rund um die Uhr für optimale Helligkeit und Lichtfarbe und kann auch individuell angepasst werden.

Produktivität steigern und Wohlbefinden optimieren

Dreharovs Entwicklung wird nun gemeinsam mit weiteren Innovationen mehrerer Fraunhofer-Institute erforscht und in die Praxis umgesetzt. Für die Erforschung von Innovationen für den Arbeitsraum von morgen wurde „lebendes Labor“ im in-Haus2 des Fraunhofer-in-Haus-Zentrums in Duisburg eröffnet. Ziele des gemeinschaftlichen Projektrahmens „in-Raum-ATMO“ (Assistives Multifunktionales System-Büro) sind, die Produktivität zu steigern, Workflows zu verbessern, das Wohlbefinden zu optimieren und Betriebskosten zu senken. (mz)

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