Energy Harvesting Forscher entwickeln energieautarke IoT-Kommunikation

Quelle: Fraunhofer Gesellschaft

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Mit steigenden Energiepreisen gewinnt das Forschungsfeld „Energy Harvesting“ an Bedeutung.

Ein piezoelektrischer Vibrationswandler versorgt Sensoren im Gebäude-Condition-Monitoring mit Energie.
Ein piezoelektrischer Vibrationswandler versorgt Sensoren im Gebäude-Condition-Monitoring mit Energie.
(Bild: Kurt Fuchs/ Fraunhofer IIS)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS haben einen Weg gefunden, um Sensoren autark mit Energie zu versorgen. Laut einer Mitteilung können dafür Vibrationen an Maschinen, Geräten oder Bauwerken sowie Temperaturunterschiede zwischen Rohren, Leitungen oder Ventilen genutzt werden.

Energie ohne Kabel oder Batterien

„Durch die Versorgung eines Sensorknotens aus Energy-Harvesting-Quellen wird dieser autark von anderen Energielieferanten. Dadurch werden die Kosten für den Energiespeicher, etwa einer Batterie, eingespart und der Wartungsaufwand für Batteriewechsel oder kabelgebundene Versorgung und deren Installation entfällt“, sagt Peter Spies vom Fraunhofer IIS. Die autarken Sensoren können dann etwa bei der Datenerfassung und -übertragung beispielsweise im Condition Monitoring von Maschinen, Gebäuden oder Brücken sowie beim Smart Metering eingesetzt werden.

Die neueste Entwicklung des Fraunhofer IIS ist ein Narrow-Band-IoT-Modul, das in einem 5G-Netz Versorgungsdaten erfasst und übermittelt. Damit die Module und Sensoren energieautark betrieben werden können, wurden sie speziell vermessen und energetisch optimiert, heißt es weiter.

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