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Centrum Industrial IT Forschungs- und Entwicklungszentrum wächst aus Kinderschuhen

| Redakteur: Sariana Kunze

Nach fünf Jahren von Wirtschaft und Wissenschaft unter einem Dach, gründet das Centrum Industrial IT (CIIT) eine eigene Gesellschaft. Das CIIT e.V. widmet sich mit seinen Partnern aus Unternehmen, Forschung und Hochschule intensiv Industrie 4.0.

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Die CIIT e. V.-Gründungsmitglieder der ersten Stunde (v.l.n.r.): Johannes Kalhoff (Phoenix Contact), Frank Marek (ISI Automation), Sybille Hilker (CIIT-Geschäftsführerin), Karl-Ernst Vathauer (MSF-Vathauer), Dr. Eberhard Niggemann (Weidmüller Akademie), Hans-Dieter Tenhaef (OWL Maschinenbau), Holger U. Nord (OWL Maschinenbau), Prof.Stefan Witte (Institut für industrielle Informationstechnik der Hochschule OWL), Dr. Oliver Herrmann (Hochschule OWL), Professor Jürgen Jasperneite (Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation), Roland Bent (Phoenix Contact), Andreas Orzelski (Phoenix Contact) und Prof. Volker Lohweg (OWITA).
Die CIIT e. V.-Gründungsmitglieder der ersten Stunde (v.l.n.r.): Johannes Kalhoff (Phoenix Contact), Frank Marek (ISI Automation), Sybille Hilker (CIIT-Geschäftsführerin), Karl-Ernst Vathauer (MSF-Vathauer), Dr. Eberhard Niggemann (Weidmüller Akademie), Hans-Dieter Tenhaef (OWL Maschinenbau), Holger U. Nord (OWL Maschinenbau), Prof.Stefan Witte (Institut für industrielle Informationstechnik der Hochschule OWL), Dr. Oliver Herrmann (Hochschule OWL), Professor Jürgen Jasperneite (Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation), Roland Bent (Phoenix Contact), Andreas Orzelski (Phoenix Contact) und Prof. Volker Lohweg (OWITA).
(Centrum Indusstrial IT (CIIT))

Seit fünf Jahren wird auf dem Lemgoer Campus die Zukunft der IT-basierten Automation erforscht. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum CIIT wird die vielfach geforderte enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft tatsächlich gelebt. Hier arbeiten am Markt unabhängig voneinander agierende Unternehmen der Privatwirtschaft und renommierte Forschungseinrichtungen unter einem Dach miteinander und entwickeln gemeinsam Technologien für die Fabrik der Zukunft. „Diese Konstellation im CIIT ist außergewöhnlich – und funktioniert wunderbar. Fünf Jahre nach Gründung ist das CIIT als Kompetenzzentrum für die intelligente Automation im In- und Ausland fest verortet“, berichtet CIIT-Geschäftsführerin Sybille Hilker und zieht nach fünf Jahren eine deutlich positive Bilanz. „Das CIIT wächst aus den Kinderschuhen. Die Gründung des CIIT e. V. ist der nächste logische Schritt zum weiteren Ausbau der Aktivitäten im Themenfeld Industrie 4.0. Gestärkt werden der Hightech-Standort Lemgo, die Technologieregion OWL und letztendlich der Wirtschaftsstandort Deutschland“, resümiert Hilker.

Multiplikator für die Interaktion mit der Wirtschaft

Mitinitiator des CIIT, Professor Jürgen Jasperneite, Institutsleitung Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA, über die Bedeutung des Forschungs- und Entwicklungszentrums für die Region OWL: „Für Fraunhofer als außeruniversitäre anwendungsorientierte Forschungseinrichtung ist das CIIT ein wichtiger Multiplikator für die Interaktion mit der Wirtschaft. Gleichzeitig werden mit der Vereinsgründung nun die Weichen gestellt für den weiteren Ausbau zu einem führenden Kompetenzzentrum im Bereich der intelligenten Automation. Damit bekommt die Technologieregion OWL mit dem CIIT in Lemgo eine Adresse für dieses Zukunftsfeld.“ Prof. Stefan Witte, Vorstand am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL, erklärt die Form der Zusammenarbeit so: „Mit dem “industry-on-campus”-Konzept haben wir eine einzigartige Kooperation auf dem Lemgoer Campus. Unser Forschungsinstitut inIT nutzt das CIIT als neutrale und offene Kooperations- und Wissensplattform im Kontext der Industrie 4.0. In gemeinsamen Projekten mit Partnern aus der Industrie können wir unter einem Dach Lösungen für die Intelligente Automation entwickeln.“

Treiber und Akteure sind, neben dem Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL und dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA), namhafte Technologieunternehmen, wie Phoenix Contact, Weidmüller, ISI Automation, OWITA und MSF-Vathauer Antriebstechnik.

Jetzt kommt der Verein

Auch das Gründungsmitglied der ersten Stunde, Phoenix Contact, weiß um die Bedeutung des ersten Science-to-Business-Centers in Deutschland. Roland Bent, Geschäftsführer Phoenix Contact, hierzu: „Die Gründung eines Vereins ist ein weiterer konsequenter Schritt, um eine gemeinsame Plattform zu schaffen, die Kommunikation und Interaktion fördert, Wissensaustausch und Forschung koordiniert sowie gemeinsame Außenauftritte generiert. Wir als Unternehmen haben von Beginn an den win-win-Faktor gesehen, Industrie und Forschung zu verzahnen, offenen Austausch bilateral zu pflegen und damit den Standort OWL zu stärken und über seine Grenzen hinaus zu promovieren.“

„Im CIIT arbeiten wir in einem kreativen und innovativen Umfeld gemeinsam mit Wissenschaft und Technologiepartnern an intelligenten technischen Lösungen für die Zukunft. Von diesem Austausch profitieren beide Seiten, denn Innovationen finden so den direkten Weg in die Praxis und stärken die Innovationskraft der beteiligten Unternehmen und der Region“, ergänzt Dr. Eberhard Niggemann, Leiter Weidmüller Akademie.

Auch aus Sicht von Frank Marek, Geschäftsführer ISI Automation, profitiert die gesamte Region OWL: „Das CIIT nimmt als Forschungs- und Entwicklungszentrum im Bereich Industrie 4.0 eine Vorreiterstellung ein. Innerhalb von fünf Jahren haben Institute, Unternehmen und Professoren gemeinsam eine bedeutende Initiative zur Verknüpfung der Informations- und Automatisierungswelt auf die Beine gestellt. Als Gründungsmitglied freuen wir uns, Teil dieses einzigartigen Konstruktes zu sein und sind davon überzeugt, dass mit der Vereinsgründung ein wichtiger Meilenstein für den weiteren Ausbau gesetzt wird.“

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