Interview mit Janitza-CFO Alexander Veidt, Teil 1 „Ich habe mich bewusst für ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen entschieden“
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Was treibt Menschen in Führungspositionen an, wenn sie sich ganz bewusst für ein mittelständisches Familienunternehmen entscheiden? Im ersten Teil unseres Interviews berichtet Alexander Veidt über seine persönliche Reise von Ostwestfalen ins Siegerland, seinen Einstieg bei Janitza und warum Langstrecke nicht nur auf der Triathlonstrecke funktioniert.
Herr Veidt, Sie bezeichnen sich selbst als „Wahlsiegerländer“. Was bedeutet das für Sie?
Alexander Veidt: Es gibt Menschen, die nennen sich Wahlhamburger oder Wahlmünchner – bei mir ist es eben der Wahlsiegerländer. Ich bin gebürtiger Ostwestfale aus Herford, aber vielleicht verbindet uns Ostwestfalen und Siegerländer eine gewisse Wesensart. Nach meinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Siegen wollte ich eigentlich in eine große Stadt, zu einem großen Unternehmen. Das große Unternehmen – etwa Bombardier – wurde es, die große Stadt aber nicht. Ich bin im Siegerland geblieben, habe hier meine Familie und genieße die Nähe zur Natur. Das hilft mir, kreativ zu bleiben und Dinge in Ruhe zu reflektieren. Das macht mich wohl zum Wahlsiegerländer, auch wenn das vielleicht ein wenig ungewöhnlich klingt.
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