Sensorik Fünf neue Sensoren

Von Lilli Bähr Lesedauer: 4 min

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Von Kraftaufnehmern für dynamische Messverfahren über selbstlernende Kontrastsensoren bis hin zu Ultraschallsensoren mit drehbarem Sensorkopf – wir zeigen Ihnen fünf neue Sensoren.

Die robusten Kraftaufnehmer Serie DR von GTM eignen sich für dynamische Messverfahren, z.B. in der Werkstoff- und Bauteilprüfung im Bereich Automotive, Luft- und Raumfahrt oder der Energiebranche.
Die robusten Kraftaufnehmer Serie DR von GTM eignen sich für dynamische Messverfahren, z.B. in der Werkstoff- und Bauteilprüfung im Bereich Automotive, Luft- und Raumfahrt oder der Energiebranche.
(Bild: GTM)

Kraftaufnehmer für dynamische Messverfahren

Das Merkmal der Kraftsensoren-Serie DR sind zwei integrierte MEMS-Beschleunigungssensoren mit jeweils unterschiedlichen Empfindlichkeitskennlinien. Damit lassen sich laut Unternehmen auftretende resultierende Trägheitskräfte des Kraftmessaufbaus beziehungsweise des Prüfstandsaufbaus bei dynamischen Messungen einfach und effektiv bestimmen. Diese Lösung von GTM soll die Installation weiterer externer Beschleunigungsaufnehmer überflüssig machen.

Typische Anwendungen sind die Werkstoff- und Bauteilprüfung in der dynamischen Prüftechnik von Hightech-Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie der Energiebranche. Mit ihrem robusten und nahezu verformungsfreien Aufbau eignen sie sich für diese anspruchsvollen Messverfahren. Erhältlich sind die Modelle der Serie DR für einen Nennkraftbereich von 1,25 kN bis 2,5 MN, die Genauigkeitsklasse ist 0,03 – 0,06. Ausgelegt sind die Sensoren für eine Dauerschwingfestigkeit von über 1 Mio. Lastwechseln. Für die Montage stehen Ausführungen mit Zentralgewinde oder Flansch zur Verfügung.

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Schutz in anspruchsvollen Umgebungen

Der Eden C-Sicherheitssensor ist dank seiner beschichteten Elektronik für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geeignet.
Der Eden C-Sicherheitssensor ist dank seiner beschichteten Elektronik für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geeignet.
(Bild: ABB)

Der Eden C von ABB ist die beschichtete Variante des Eden-Sicherheitssensors. Dank seiner erhöhten Widerstandsfähigkeit bei größeren Temperaturschwankungen ist er für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geeignet, bei denen ein indirekter oder kein Kontakt mit Lebensmitteln besteht. Insbesondere für größere Spül- und Abwaschanlagen soll der Eden C die optimale Lösung sein.

Wie alle Varianten der Eden-Reihe ist auch das C-Modell ein berührungsloser Sicherheitssensor für verriegelte Türen und sichere Positionserfassung. Er stellt das Anhalten von Maschinen bei Öffnung einer Tür oder Haube sicher.

Auch im Umfeld von Robotern können die Eden-Modelle eingesetzt werden, um zu überwachen, ob diese sich in ihrer festgelegten Position befinden, sollte ihr Arbeitsbereich betreten werden. Der berührungslose Sicherheitssensor besteht aus zwei komplementären Teilen, die die gegenseitige Präsenz erfassen können.

Auf jeden Winkel bis 360° programmierbar

Anwender können beim analogen Miniatur-Drehgeber MH609-P von FSG den Drehwinkel selbst programmieren; der Encoder ist in dieser Form abgestimmt für den Einsatz in der Steueranlage eines Schiffsruders.
Anwender können beim analogen Miniatur-Drehgeber MH609-P von FSG den Drehwinkel selbst programmieren; der Encoder ist in dieser Form abgestimmt für den Einsatz in der Steueranlage eines Schiffsruders.
(Bild: FSG Fernsteuergeräte)

Dank seiner kompakten Maße ist der Miniatur-Drehgeber der Serie MH609 von FSG vor allem dort einsetzbar, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht. Typische Anwendungen sind Steuergeräte für Baumaschinen sowie Fahrschalter und Bediengeräte für die Bahn- und Schiffsindustrie. In Kooperation mit einem norwegischen Unternehmen aus der Schiffsbaubranche hat FSG jetzt das neue programmierbare Modell MH609-P entwickelt. Eingesetzt wird es im Steuerhebel für die Schiffsruderanlage, es passt sich mit entsprechender Programmierung durch den Anwender exakt dem Hebelweg an, so der Hersteller.

Das Funktionsprinzip für das neue analoge Modell ist abgeleitet vom FSG-Miniatur-Drehgeber MH605, bei dem sich der Winkelbereich ebenfalls vom Anwender auf jeden beliebigen Winkel bis 360° programmieren lässt. Die Reduktion unterschiedlicher Drehgeber auf nur ein programmierbares Gerät wie den MH609-P soll Aufwand und Kosten sparen.

Selbstlernende Kontrastsensoren

Typische Anwendung von Farbsensoren als Kontrastsensoren: die Kontrolle von Sprühprozessen mit Lichtleitern als Einwegschranke.
Typische Anwendung von Farbsensoren als Kontrastsensoren: die Kontrolle von Sprühprozessen mit Lichtleitern als Einwegschranke.
(Bild: IPF Electronic)

Die Farbsensoren der Reihen OF50, OF51 und OF65 sind als vielfach bewährte optische Lösungen ein fester Bestandteil des Produktportfolios von IPF Electronic. Mithilfe der kostenfreien Software zu den Geräten eröffnen sich für Anwender Potenziale für die Parametrierung und Auswertung mit Funktionen für individuelle Einstellungen der Sensoren. Hierzu stehen diverse Optiken zur Verfügung. Noch mehr Gestaltungsspielraum bieten zudem verschiedene Lichtleitersysteme (Kunststoff- und Glasfaser) mit einer großen Auswahl an Frontoptiken.

Je nach Anforderung ist es mitunter von großer Bedeutung, Intensitätsschwankungen des von einem Objekt reflektierten Lichts , z. B. verursacht durch Positionierungenauigkeiten, zu kompensieren oder aber auch bei sehr präzisen Abfragen die Intensität „gleichberechtigt“ mit der eigentlichen Farberkennung auszuwerten. Hierzu stellt die Parametriersoftware verschiedene Berechnungsmodi zur Auswertung des Farbraums zur Verfügung.

Somit eröffnet sich die Möglichkeit, die Farbsensoren auch als hochpräzise Kontrastsensoren einzusetzen. Tastend lassen sich auf diese Weise beispielsweise Bearbeitungszustände auf metallischen Oberflächen oder Hell-Dunkel-Verläufe bei Objekten mit minimaler Farbabweichung kontrollieren. Typische Anwendungen sind außerdem die Detektion von transparenten Flüssigkeiten in Glasbehältern und durchsichtigen Schläuchen oder auch die Kontrolle von Sprühprozessen mit einem Einwegschrankensystem.

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Ultraschallsensoren mit drehbarem Sensorkopf

Dank dem drehbaren Sensorkopf können die Cube Ultraschallsensoren in fünf Abstrahlrichtungen ausgerichtet werden.
Dank dem drehbaren Sensorkopf können die Cube Ultraschallsensoren in fünf Abstrahlrichtungen ausgerichtet werden.
(Bild: Microsonic)

Die neuen Cube Ultraschallsensoren von Microsonic lassen sich laut Unternehmen leicht in Applikationen im Maschinenbau integrieren und zeichnen sich durch Flexibilität und Vielseitigkeit aus. Dank dem drehbaren Sensorkopf können die Sensoren in fünf Abstrahlrichtungen ausgerichtet werden und sind somit an die jeweilige Applikation und Einbaubedingung anpassbar. Mit der Quicklock-Montagehalterung lässt sich der Cube schnell und einfach montieren. Dies ermöglicht einen Sensortausch ohne Werkzeug. Die LED-Anzeige am Sensor ist in allen Montagepositionen gut sichtbar, sodass der Anwender den Sensorstatus stets gut im Blick hat.

Die Sensoren haben ein kleines quaderförmiges Einbaumaß (40 mm x 40 mm x 40 mm). Sie decken mit drei Tastweiten einen Messbereich von 65 mm bis 5 m ab. Die voll ausgestatte Variante ist werkseitig mit einem Push-Pull-Schaltausgang und einem Analogausgang eingestellt. Der Analogausgang kann bei Bedarf mit LinkControl oder IO-Link deaktiviert und ein zweiter Schaltausgang aktiviert werden. So ist nur ein Sensortyp mit allen Ausgangsstufen für mehrere Applikationen einsetzbar. Dies reduziert die Lagerkapazität. Zusätzlich steht eine Standardvariante mit einem Push-Pull-Schaltausgang zur Verfügung.

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