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Zudem müssen sämtliche Ziele des Teams konkret und unmissverständlich formuliert sein. Sie sollten Leistungsansprüche setzen, die zugleich anspruchsvolle und realistisch sind - gemäß der Maxime „fordern, aber nicht überfordern“. Auch die interne Aufgaben - und Rollenverteilung muss definiert sein, um eine hemmende Konkurrenz zu vermeiden. In gut funktionierenden Teams sind zudem die Problemlösungswege und Prozesse klar geregelt. Sie verlaufen nach transparenten Kriterien, so dass die Form der Entscheidungsfindung für alle Beteiligten nachvollziehbar ist.
Damit die Motivation zum Erreichen der anspruchvollen Ziele und zum stetigen Verbessern der Leistung gewahrt bleibt, sind gemeinsame Erfolgsergebnisse wichtig. Generell gilt: Erfolgserlebnisse machen Teams noch erfolgreicher. Denn durch die erfolgreiche Zusammenarbeit wächst bei den Gruppenmitgliedern die Zuversicht „Wir können alle Herausforderungen meistern“. Ein tragendes Element der Gruppenarbeit ist die Entwicklung eines „Wir-Gefühls“. Es bildet die Basis für künftige Erfolge.
Positive Effekte der Gruppenarbeit
In einem Arbeitsumfeld, in dem
- der tägliche Arbeitsprozess eine Weiterqualifizierung durch ein „learing-on-the-job“ ermöglicht,
- neu erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten aufgrund der Rotation angewandt werden können und
- eine gezielte Entwicklung und Unterstützung der Arbeitsgruppe und ihrer Mitglieder durch das Unternehmen erfolgt.
Steigt das Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl der Mitarbeiter. Zudem erhöht sich ihre Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft. Eine abwechslungsreiche Gruppenarbeit verbunden mit einer systematischen Rotation verringert zudem einseitige Belastungen und beugt gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor. Dies schlägt sich in einem verringerten Krankenstand nieder. Zudem ergeben sich Vorteile bei der Personaleinsatzplanung. Denn wenn die Mitarbeiter flexibler einsetzbar sind, lässt sich auch die Abwesenheit von Gruppenmitglieder leichter ausgleichen.
Auch folgende positiven ökonomischen Effekte von Gruppenarbeiten lassen sich in der Produktion nachweisen:
- kürzere Durchlaufzeiten,
- eine höhere Auslastung der Maschinen und Anlagen,
- geringere Stillstandzeiten
- ein verbessertes Qualitätsniveau und
- weniger Nacharbeit und Ausschuss.
Betriebe, die diesen Effekt erzielen möchten, dürfen Gruppenarbeit jedoch nicht als ein reines Verhaltensmanagement sehen. Die Herausforderung lautet vielmehr: Viele Einzelpersonen mit unterschiedlichen Neigungen und Interessen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen ein Team werden.
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