Spezialkabel
Strahlungsresistente Kabel für extreme Umgebungen

Von Micael Lindberg* 4 min Lesedauer

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In nuklearen Anlagen müssen Leitungen über Jahrzehnte ionisierender Strahlung und extremen LOCA-Szenarien trotzen. Lesen Sie, warum die Materialauswahl und spezielle Polymere für den zuverlässigen Anlagenbetrieb absolut essenziell sind. 

In kerntechnischen Anlagen dringt über viele Jahre Strahlung in die Kabelmaterialien ein und verändert sie nach und nach, wodurch ihre molekulare Struktur geschädigt wird. (Bild:  KI-generiert / Gemini)
In kerntechnischen Anlagen dringt über viele Jahre Strahlung in die Kabelmaterialien ein und verändert sie nach und nach, wodurch ihre molekulare Struktur geschädigt wird.
(Bild: KI-generiert / Gemini)

Kabel in kerntechnischen Anlagen sind außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt, die sowohl in ihrer Intensität als auch in ihrer Kombination einzigartig sind. Sie müssen unter anspruchsvollsten Bedingungen einsetzbar sein, wie beispielsweise bei hohen Temperaturen, Feuchtigkeit, chemischen Einflüssen und mechanischen Belastungen. Die größte Herausforderung ist jedoch die ionisierende Strahlung. Über viele Jahre dringt Strahlung in die Kabelmaterialien ein und verändert sie nach und nach, wodurch ihre molekulare Struktur geschädigt wird. Diese langsame Degradation bleibt lange Zeit unbemerkt und wird oft erst erkannt, wenn die Funktionalität des Kabels bereits beeinträchtigt ist.