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OLED

Hybrid-OLED in einer Motorradjacke

| Redakteur: Hendrik Härter

Die OLED bietet flächiges Licht und lässt sich mit unterschiedlichen Materialien kombinieren. Eine mögliche Anwendung sind OLED in einer Motorradjacke, wo sie für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

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In der Jacke eines Motorradfahrers sorgt die OLED für Sicherheit im Straßenverkehr. Dank leiitfähigen Garnen wird die OLED mit Energie versorgt.
In der Jacke eines Motorradfahrers sorgt die OLED für Sicherheit im Straßenverkehr. Dank leiitfähigen Garnen wird die OLED mit Energie versorgt.
( Bild: Fraunhofer FEP )

Die organische Leuchtdiode – oder kurz OLED – für die Beleuchtung bietet nicht nur farbiges Licht bei gleichzeitig flächiger Bauform, sondern sie sind flach und lassen sich flexibel einsetzen und in viele Oberflächen integrierbar. Zudem lassen sie sich in verschiedenen Formen gestalten, sogar transparent und dimmbar. Einen aktuellen Stand über Forschung und Entwicklung bei der OLED in der Beleuchtung haben wir aufbereitet.

Jetzt kommt eine flexible OLED in eine Motorradjacke. Was bereits mit der LED in Kleidung erfolgreich umgesetzt wurde, ist jetzt mit der organischen Leuchtdiode realisiert. Auch hier übernimmt die OLED vor allem eine Sicherheitsfunktion. Mit OLED in der Jacke für einen Motorradfahrer ist dieser besser im Straßenverkehr zu sehen.

OLED und leitfähige Garne

Dazu wird die OLED auf ein flexibles Substrat aufgebracht wie beispielsweise Kunststofffolien. Leitfähige Garne übernehmen dabei die Rolle der Stromversorgung. Entstanden ist eine hybride OLED. Die flexiblen Lichtoberflächen vereinen die Vorteile von gedruckten und verdampften Schichten in einem Bauelement. Konkret wurden die Passivierungsschichten, die Metallverstärkung und eine Organikschicht in der hybriden OLED im Rolle-zu-Rolle Verfahren auf Barrierefolien des Holst-Centres (Niederlande) gedruckt. Alle weiteren benötigten Schichten der OLED wurden am Fraunhofer FEP mithilfe dessen weltweit einmaligen R2R-Verdampfungstool verdampft. Aufgrund der gedruckten Metallisierung über die gesamte Fläche des Bauelementes ist eine sehr homogene Lichtauskopplung möglich.

Es lassen sich fast unendlich lange Bauelemente in uneingeschränkten Dimensionen und Strukturen realisieren. Einzige Beschränkung ist die Rollenbreite von 30 cm des Substrates. Mögliche Probleme bei der Produktion und Integration der OLED in die verschiedenen Oberflächen wollen die Teams des Fraunhofer FEP und EMDE künftig zusammen angehen und sind offen für die Weiterentwicklung mit Partnern aus der Industrie.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Elektronikpraxis.de.

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