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Safety Industrieroboter sicher machen

| Autor/ Redakteur: Reinhart/Magaña Flores/Zwicker* / Katharina Juschkat

Ob Hand in Hand mit dem Werker oder alleine hinter Schutzzäunen – Roboter müssen sicher sein. Ein Überblick über die Sicherheitstechnik von Industrierobotern.

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Ob mit oder ohne Menschen in der Nähe – Roboter müssen sicher konstruiert werden.
Ob mit oder ohne Menschen in der Nähe – Roboter müssen sicher konstruiert werden.
(Bild: ©TeraVector/stock.adobe.com)

Seit den 50er-Jahren findet eine stetige Weiterentwicklung der Robotertechnik statt. Einerseits werden dadurch neue Anwendungsfelder eröffnet, andererseits werden technische Eigenschaften, wie z. B. die Genauigkeit, verbessert. Dabei müssen Industrieroboter immer mit Sicherheitstechnik betrieben werden – zum Schutz der Peripheriegeräte, aber vor allem zum Schutz des Werkers. Roboterzellen werden mit Schutzzäunen umgeben, die ein Betreten der Gefahrenzone verhindern. In zukünftigen Anwendungen wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter weiter wachsen. Dies macht neue Sicherheitstechnik in Form von Lichtschranken, Trittmatten und Überwachungskameras erforderlich.

Definition: Was ist der Gefahrenbereich?

Die verwendeten Komponenten sollen einen reibungsfreien Betrieb der Roboterzelle sicherstellen. Dies geschieht einerseits durch eine Absicherung der Roboterzelle gegen einen ungewollten Eingriff von außen. Andererseits soll eine Gefahr, die vom System für die Umwelt ausgeht, eingeschränkt, gemindert oder verhindert werden. Von besonderem Interesse ist dabei der sogenannte Kollisionsraum oder Gefahrenbereich. Dieser definiert sich als der Bereich, der vom Roboter und dessen angebauter Peripherie erreicht werden kann.