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Sensorik Intelligenter Blitzsensor warnt vor Gewitter

| Redakteur: Ines Stotz

Die aktuelle Wetterlage zeigt es: Blitzeinschläge können Leib und Leben, zum Beispiel bei Outdoor-Sportlern, gefährden. Sie können – was weit häufiger vorkommt - aber auch Überspannungsschäden an empfindlichen elektronischen Geräten verursachen. Da kann ein neuer Sensorchip von AMS nützlich sein – der Blitze bereits in bis zu 40 km Entfernung detektiert.

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Ein neuer Sensorchip lässt sich äußerst nutzbringend zum Beispiel in Handys und Navis einsetzen.
Ein neuer Sensorchip lässt sich äußerst nutzbringend zum Beispiel in Handys und Navis einsetzen.
(Bild: IS-Line)

Der Franklin Blitzsensor AS3935 von AMS (im Vertrieb von IS-Line) arbeitet mit einem empfindlichen RF-Empfänger, der die durch Blitzaktivität ausgelösten elektrischen Signale erkennt. Ein proprietärer Algorithmus bewertet anhand dieses RF-Signals die Entfernung zur Gewitterfront.

Der Detektor warnt vor Gewitteraktivitäten in einem Umkreis von 40 km und registriert dabei Blitze sowohl aus der Wolke zur Erde als auch innerhalb von Gewitterwolken. Von Menschen gemachte Störungen wie z.B. aus Motoren oder Mikrowellenherden werden mit einem programmierbaren Störlevel unterdrückt. Der Blitzsensor IC steht in einem 4x4 mm Package zur Verfügung. Die typische Stromaufnahme beträgt 60 µA im Empfangsbetrieb, bei einer Versorgungsspannung von 2,4 bis 5,5 VDC.

Auf Grund der geringen Baugröße und des minimalen Stromverbrauchs eignet sich der Blitzsensor für den Einsatz in tragbaren Arbeitsmaschinen, aber auch in elektronischem Equipment wie Mobiltelefonen und GPS-Empfängern oder in Outdoor-Sportgeräten für Freizeitaktivitäten wie Radfahren, Wandern, Wassersport, Golf und in vielen anderen Applikationen zur Verhütung von Blitzunfällen und Überspannungsschäden.

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