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IBV Kann Embedded Vision die Bildverarbeitung revolutionieren?

Autor / Redakteur: Peter Stiefenhöfer* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Nur selten wurde einer Bildverarbeitungstechnologie in der Vergangenheit ähnlich viel Veränderungspotenzial zugesprochen. Doch wird diese Technologie tatsächlich zu einem kompletten Umbruch der Bildverarbeitung führen?

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Bei Smart-Kameras und Vision-Sensoren sind Kamera, Bilderfassung, der Prozessor für die Bildauswertung und die I/O-Schnittstellen sowie teilweise auch Beleuchtung und Optik in einem Gehäuse zusammengefasst.
Bei Smart-Kameras und Vision-Sensoren sind Kamera, Bilderfassung, der Prozessor für die Bildauswertung und die I/O-Schnittstellen sowie teilweise auch Beleuchtung und Optik in einem Gehäuse zusammengefasst.
(Bild: Stemmer Imaging)

Embedded Vision-Systeme machen technische Anlagen auf innovative Weise „sehend“. Welche Vorteile daraus resultieren können, zeigt ein Vergleich mit dem Menschen: Für viele unserer Fähigkeiten ist das Sehen unabdingbare Voraussetzung. Dies gilt z. B. bei der Kommunikation mit Personen, bei der Erkennung von Gefahren und des Umfeldes oder bei sehr feinmotorischen Aufgaben. In ähnlicher Weise erlaubt auch das maschinelle Sehen technischen Systemen Aufgaben zu lösen, die sie sonst nicht lösen könnten.

Obwohl es keine allgemeingültige Definition für den Begriff „Embedded Vision“ gibt, existiert eine gängige Vorstellung von dieser Technologie: Kompakte Bildverarbeitungssysteme auf Basis angepasster Kameramodule sind direkt in Maschinen oder Geräten integriert und sorgen dort mit zugeschnittenen Rechnerplattformen und geringer Leistungsaufnahme für intelligente Bildverarbeitung in verschiedensten Anwendungsgebieten, ohne einen klassischen Industrie-PC zu benötigen.