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VDMA Karl Friedrich Schmidt neuer Vorsitzender des Fachverbands Software und Digitalisierung

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Die Mitglieder des VDMA Fachverbandes Software und Digitalisierung einen wählten den Geschäftsführer der accelcon Consulting aus Heusweiler bei Saarbrücken, Karl Friedrich Schmidt, zu ihrem neuen Vorstand. Er löst damit turnusgemäß Burkhard Röhrig, Geschäftsführender Gesellschafter der GFOS mbH aus Essen, ab, der das Amt in den letzten drei Jahren inne hatte.

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Karl Friedrich Schmidt, neuer Vorstand für den Fachverband Software und Digitalisierung.
Karl Friedrich Schmidt, neuer Vorstand für den Fachverband Software und Digitalisierung.
(Bild: VDMA)

Schmidt verfügt bereits über langjährige Erfahrung in Vorstandsgremien des VDMA. Von 2013 bis 2016 war er stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes und seit 2008 ist er außerdem im Vorstand des VDMA Landesverbandes Mitte für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarbrücken aktiv.

Die Positionen der Stellvertreter wurden im Zuge der Wahl ebenfalls neu besetzt. Zukünftig wird Schmidt in seiner Tätigkeit als Vorsitzen-der durch Michael Finkler, Geschäftsführer der proALPHA Business Solutions GmbH aus Weilerbach, und durch Joern Kowalewski, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der macio GmbH aus Kiel unterstützt.

Neuer Vorstand fokussiert Digitalisierung des Maschinenbaus

Aufgrund des starken Wachstums des Fachverbandes in den vergangenen Jahren, der hohen Bedeutung der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und neuer Themen wie die Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen im Maschinenbau, Big Data in Produktion und Service, Machine Learning oder Digital Twins wurde das Vorstandsgremium nun auf 11 Personen erweitert.

Durch das breite Angebotsspektrum der Unternehmen, die im Vorstand des Fachverbandes vertreten sind, werden auch alle bisherigen Produkt- und Querschnittsthemen des Fachverbandes, wie ERP, CRM, MES, Servicemanagement, Agile Softwareentwicklung, Usability, Supply Chain Management, Technische Produktdokumentation Produktentwicklung und Industrie 4.0 abgedeckt.

Einen besonderen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit sehen alle Mitglieder des Vorstandes in der digitalen Transformation des Maschinen- und Anlagenbaus. Softwarelösungen, die die Digitalisierung von Geschäftsprozessen vorantreiben, gehören als Schlüsselfaktoren genauso dazu, wie oftmals auch die Notwendigkeit zum innerbetrieblichen Kulturwandel, um Nachwuchskräfte zu finden und Aus- und Weiterbildungsformate anzupassen.

Schmidt resümierte deshalb zum Abschluss der Mitgliederversammlung die neue Zielrichtung des Vorstandes: „Wir wollen gemeinsam mit den Maschinenbauern neue Geschäftsmodelle entwickeln, um die digitale Souveränität deutscher Unternehmen gegenüber dem Ausland zu erreichen und die digitale Kompetenz im Maschinenbau zu stärken.“

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