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Den Planer in frühen Engineering-Phasen abholen
Wer in die Zukunft der Engineering-Kette und deren Schnittstellen schaut, der sollte immer zuerst auch an den Planer denken, weiß Robert Wilmes: „Welche Daten kennt der Planer? Was kann er machen? In welchen Stufen sollen die jeweiligen Schritte erfolgen?“ Für Wilmes muss in diesem Umfeld mehr geschehen: „Es muss mehr passieren, um den Planer in frühen Engineering-Phasen abzuholen.“
Große Ziele setzt sich Siemens. Dort hat man kräftig in den Bereich PLM investiert, hat einiges an Grundlagenarbeit in Sachen Vernetzung geleistet. „Wir werden in den nächsten Jahren dazu sukzessiv neue Produkte auf den Markt bringen, die ein deutlich integrierteres Arbeiten ermöglichen werden“, ist sich Wolfgang Schlögl sicher. „Wir werden dabei aber das Konzept der Offenheit weiter beibehalten“.
Die Durchgängigkeit im Engineering vorantreiben
Dass sich der Anwender ändern muss, das steht für Norbert Sasse fest, schon deshalb, weil sich die Märkte mit hoher Dynamik verändern und neue Technologien Einzug halten: „Das Zusammenwachsen von Automation und IT ist kein Weg, von dem es ein Zurück gibt. Ganz im Gegenteil, die Entwicklung schreitet immer schneller voran, weil sich die Automatisierungskomponenten aus technologischer Sicht her immer mehr standardisieren. Speziallösungen wird es künftig nur noch in Spezialanwendungen geben.“ Für Bosch Rexroth sind offene Schnittstellen schon seit langem die Basis im Lösungsportfolio, um die Durchgängigkeit im Engineering voranzutreiben. „Die Entwicklungen bei Anwendern werden nicht kurzfristig ablaufen, das wird sich über eine längere Zeit hinziehen. Der Druck des Marktes und die Innovationskraft im Maschinenbau wird aber das Thema Standardisierung im Engineering weiter beschleunigen.“
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