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Fernwartung KI-basierter Assistent macht Fernwartung intelligent

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit Hilfe eines KI-basierten Fernwartungsassistenten MMA/160 will SSV die Zustandsüberwachungs- und Benachrichtigungsaufgaben in Fernwartungsanwendungen automatisieren, um ungeplante Maschinenstillstände möglichst vollständig zu vermeiden.

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Der Fernwartungsassistent MMA/160 soll durch eine 24/7-Echtzeitdatenauswertung den Servicetechniker bereits vor dem Störungsereignis mit Informationen versorgen, um die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu gewährleisten.
Der Fernwartungsassistent MMA/160 soll durch eine 24/7-Echtzeitdatenauswertung den Servicetechniker bereits vor dem Störungsereignis mit Informationen versorgen, um die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu gewährleisten.
(Bild: SSV)

Die dafür erforderlichen Maschinendaten liefert dem Assistenten ein IoT-Retrofit-Sensor, der einfach an der zu überwachenden Maschine befestigt wird. Der MMA/160 besteht aus dem MLS/160A-Sensor und verschiedenen Softwarekomponenten zur Datenerfassung, Datenanalyse und Visualisierung, die als Mapping Function auf einem VPN-Gateway ablaufen.

Unzählige Maschinen und Anlagen besitzen inzwischen einen VPN-gesicherten Fernwartungszugang per Internet. Im Störungsfall kann ein Servicetechniker daher schnell reagieren und per VPN-Fernzugriff eine erste Diagnose durchführen. Vielfach lässt sich sogar die Störungsursache aus der Ferne beseitigen. Die Servicebenachrichtigung erfolgt in der Regel durch den Maschinenbetreiber, allerdings erst nachdem die Störung bemerkt wurde. Genau hier soll der SSV-Fernwartungsassistent MMA/160 für Verbesserung sorgen und durch eine 24/7-Echtzeitdatenauswertung den Servicetechniker bereits vor dem Störungsereignis mit qualitativ hochwertigen Informationen versorgen, um ein proaktives Handeln zur Störungsvermeidung zu ermöglichen und die bedarfsgerechte Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu gewährleisten.

Mindestens ein Sensor an der zu überwachenden Maschine

Der MMA/160 besteht aus dem MLS/160A-Sensor und verschiedenen Softwarekomponenten zur Datenerfassung, Datenanalyse und Visualisierung. Mit den adaptiven Analysefunktionen lassen sich Zustandsüberwachungen, virtuelle Betriebsstunden- und Ereigniszähler, Ereignismelder und Leistungskennzahlmesssysteme (Maschinen-KPI-Anzeigen) realisieren und an die jeweilige Maschine anpassen. Um die Rohdaten für die Zählfunktionen, Benachrichtigung und KPI-Messung zu erzeugen, muss nachträglich lediglich mindestens ein MLS/106A an der zu überwachenden Maschine befestigt werden. Alles Weitere ist in den speziellen MMA/160-Softwarefunktionen enthalten, die als Mapping Function auf einem VPN-Gateway ablaufen.

Um der Praxiseinsatz für den Anwender so einfach wie möglich zu gestalten, bietet SSV darüber hinaus einen Remote Deployment Service sowie On-Demand-Webinare an.

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